Zum Inhalt springen
PlayStation-News auf allen Kanälen - Folge uns!

[Test] - The Last of Us: Part 2


Empfohlene Beiträge

the-last-of-us-part-i38s1t.png

 

The Last of Us ist eines der bestbewerteten Videospiele aller Zeiten. Es ist auch gleichzeitig eines der bei den Fans beliebtesten Games der letzten Konsolengeneration und war Naughty Dogs erste neue IP seit Uncharted, das mit Drakes Schicksal im Jahr 2007 seinen Einstand auf der PlayStation 3 feierte. Während wir mittlerweile fünf Uncharted-Ableger spendiert bekommen haben (sechs, wenn man das von einem anderen Studio entwickelte Uncharted: Golden Abyss, das lediglich für die PS Vita erschienen ist, dazu zählen), wurde ein zweiter Teil von The Last of Us nun vor knapp zwei Wochen und somit sieben Jahre nach Release des Erstlings veröffentlicht.
 
Dabei hatte The Last of Us: Part 2 bereits im Vorfeld mit einigen Kontroversen zu kämpfen. Durch Leaks zahlreicher Spielszenen und Zwischensequenzen zeichneten vor allem durch und durch fanatische Fans ein von Hass und Enttäuschung erfülltes Bild des sonst mit Spannung erwarteten Sequels. Ein zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal veröffentlichtes Produkt wurde von diesem selbsternannten Teil der Fanbase auseinander genommen, den Entwicklern angeblich politisch motivierte Propaganda unterstellt und Fakten soweit verzerrt, dass sich daraus eine Lüge stricken ließ, die sich letzten Endes auch in meinem Kopf festzusetzen begann. Was genau das war und welche Auswirkungen das auf meine Wahrnehmung hatte, können wir gerne im Anschluss an diesen Test und unter Nutzung des entsprechenden Spoilerkastens klären.


 
Aber dieses Review wird weitestgehend spoilerfrei bleiben. Zumindest in Bezug auf die gesamte Narrative und spezielle Entwicklungen und Wendungen innerhalb der Story. Grundthemen der Handlung werden durchaus Erwähnung finden. Denn alles andere wäre nach zwei Wochen doch etwas arg restriktiv. Gleichzeitig möchte ich hier auch niemandem den Spaß nehmen, der den Titel erst noch spielen wird. Also keine Sorge, die großen Twists und Kniffe bleiben auch weiterhin ein Geheimnis.

 

Aber es hier ja auch gar nicht mal um die Kontroverse vor und während der Veröffentlichung gehen, sondern um das Produkt, das Naughty Dog auf den Markt gebracht hat. Also lasst uns nun über den PlayStation 4-Exklusivtitel The Last of Us: Part 2 reden.

 

Die Charaktermodelle der Hauptfiguren sind ebenso über alle Zweifel erhaben. Wer dachte ein Uncharted 4: A Thief's End habe besonders toll dargestellte Figuren in beeindruckend gespielten Cutscenes, der wird aus dem Staunen kaum herauskommen. Im neusten Streich des Entwicklerstudios sieht man beispielsweise Ellies gesamte emotionale Bandbreite nicht nur dann, wenn das Drehbuch gerade eine Nahaufnahme verlangt, sondern auch wenn sie nicht im Mittelpunkt der Szene steht. Ein Stirnrunzeln hier, ein Biss auf die Unterlippe kurz bevor ihr etwas über selbige rutscht, oder auch den Zorn oder die Verzweiflung in den Augen. All das ist da. Und all das ist auf einer rein grafischen Ebene herausragend gelungen.
 
Kojima Productions Death Stranding hatte ebenfalls fantastische Schauspieler, die dank aufwendigem Motion Capturing-Verfahren digitalisiert wurden. Aber im direkten Vergleich ist der Sprung in die digitale Welt meiner Meinung nach bei The Last of Us: Part 2 nochmals besser gelungen. Nicht rein vom technischen Standpunkt aus betrachtet, aber wie sich diese Figuren in die Welt einfügen wirkt weniger artifiziell und im Endergebnis authentischer. Kurzum, was Naughty Dog in den Zwischensequenzen, im Detailgrad der Spielumgebungen und in Hinblick auf die Charaktermodelle abgeliefert hat, gehört nicht einfach „nur“ zu dem Besten, was ich bisher gesehen habe, es ist das Beste.
 
Getragen wird dieses zurschaustellen der durch die Bank rundum gelungenen Animationen, der Mimik und Gestik aller Figuren selbstverständlich von den Sprechern, die ihre ganze Emotionalität oder deren Fernbleiben in die Stimmen legen. Eine wunderschöne Hülle bliebe ohne entsprechendes Füllmaterial eben nur das, eine Hülle. Und egal ob das nun Ashley Johnson als Ellie, Troy Baker als Joel, Shannon Woodward als Dina oder Laura Bailey sind -  sie alle haben großartige Arbeit geleistet. Die englische Synchronfassung ist eine absolute Punktlandung und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Ähnliches gilt auch für die deutsche Fassung, die dank wiederkehrender Sprecher wie Anette Ptempa (als junge Ellie) oder auch Carlos Lobo als Joel gerade Fans des Vorgängers begeistern wird. Die Abmischung erschien mir bei meinem kurzen Ausflug in die Welt der deutschen Synchronarbeit etwas weniger rund und manche Unterschiede in der Lautstärke störten mich, aber nichtsdestotrotz ist sie sehr gut gelungen.

 

tloupii_review_screenk7kum.jpg
 
Naughty Dogs technische und grafische Brillanz tragen die Story des Spiels also mindestens im gleichen Maße wie es die Sprecher jener Figuren tun, aus deren Perspektive wir sie erleben. Doch worum geht es eigentlich?

 

Ich habe mich, wie eingangs erwähnt, dagegen entschieden, auch mittlerweile gewiss bekannte Story-Wendungen explizit zu nennen. Deshalb halte ich es folgend bewusst etwas schwammig, wenn ich sage, dass The Last of Us: Part II in erster Linie eine Fortsetzung der Geschichte von Joel und Ellie ist. Zwar rückt der Fokus sichtlich auf die nun vollständig spielbare weibliche Protagonistin des ersten Teils, aber Joels Handeln und seine Gegenwart sind narrativ immer spürbar. Selbst wenn wir Ellie aus den Augen zu verlieren glauben, macht uns das Drehbuch immer wieder bewusst, dass ohne Joel nichts von dem geschehen würde, was wir erleben müssen. Neue Charaktere wie Dina, Jesse und Abby erweitern den Cast hierbei nicht nur, sie ergänzen ihn, um wichtige Komponenten und notwendige Perspektiven.

 

Immerhin sind seit den Ereignissen des ersten Teils fünf Jahre vergangen und Ellie und Joel sind in Jackson, einer Siedlung Überlebender zur vermeintlichen Ruhe gekommen. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, stehlen sich Ellie und ihre Freundin Dina aus der Sicherheit ihrer Heimat. Ihr Ziel ist Seattle, wo sie nach Jemandem suchen müssen, um Frieden finden zu können.

 

Als Spieler sind viele von uns innerhalb der letzten sieben Jahre  seit Release gewiss zu dem Schluss gekommen, dass das wofür sich Joel am Ende des ersten Teils auch für uns entschieden hat, die womöglich richtige Entscheidung in einem Szenario gewesen sein könnte, in der die Grenzen zwischen dem was Richtig und dem was Falsch ist, ohnehin verschwommen waren. Doch egal, wie wir dazu stehen, egal was wir denken, Naughty Dog konfrontiert uns mit einer Zukunft, in der wir mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben müssen. Wir können dabei nur machtlos zusehen und spielerisch wie narrativ auf vorgebenen Pfaden wandeln. Beeinflussen können wir nur wie wir den Weg von Punkt A zu Punkt B gestalten. Die weiteren Reaktionen der Figuren, ihre Motivation und ihr Handeln sind von den Entwicklern vorgegebenen. Das ist innerhalb der knapp dreißig Stunden langen Rahmenhandlung, die sich mit Themen wie Wut, Trauer, Ohnmacht und Rache auseinandersetzt aber gewiss nicht tragisch.

 

tloupii_review_screen7ujtv.jpg

 

Ganz im Gegenteil schaffen es die Entwickler und nicht zuletzt die Drehbuchautoren, uns die drei Ingame-Tage, in denen wir den verschiedenen Pfaden der Spielfiguren folgen, auch dadurch so intensiv erleben zu lassen. Von extremen Emotionen getriebene Menschen sind nur selten anfällig für Vernunft. Ob wir das nun wahrhaben wollen, oder nicht. Uns als Spieler in die Rolle von Zuschauern zu drängen, die - und das verspreche ich jedem, der den Titel bisher noch nicht gespielt hat - früher oder später im Spiel anfängt, die Motivationen bekannter Figuren und die Eindeutigkeit, mit der wie diese vor uns rechtfertigen, zu hinterfragen, ist schlichtweg brillant. Es gab mehr als eine Stelle, an der ich mich weigern wollte, ein einfaches Quick Time-Event zu meistern. Einfach weil ich mich aus der von den Entwicklern aufgezwungenen Determination befreien wollte. Auch weil sie letzten Endes Teil einer Gewaltspirale war, in der ich nicht mehr stecken wollte. Vor allem aber, weil es mir mitunter unangenehm war, dem Handlungsverlauf zu folgen. Zu oft wird mit der Erwartungshaltung gespielt und zu oft, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.

 

Und das lag nicht etwa ausschließlich an der Gewalt, mit deren expliziten Darstellung man sich dauerhaft konfrontiert sieht. Nicht falsch verstehen, The Last of Us: Part 2 schlägt das ein oder andere Mal durchaus über die Stränge, was diverse Verstümmelungen angeht, aber man kann und sollte durchaus zu akzeptieren bereit sein, dass diese Darstellung nicht ausschließlich dem Befriedigen irgendwelcher voyeuristischer Triebe dienlich ist. Naughty Dogs postapokalyptische Zukunft ist eine gewalttätige Zukunft. Egal ob es der notwendige Umgang mit den diversen Infizierten, oder der von fragwürdigen Motivationen gestützte Kampf zwischen zwei verfeindeten Gruppierungen ist. Am Ende sind alle Überlebenden am Leben, weil sie bereit sind, Gewalt zu nutzen, oder sich mit Gewalt zu nehmen, was sie zu brauchen meinen.

 

Und für Ellie gilt das genauso wie für andere Figuren. Naughty Dog spielt auch in der Darstellung der Gewaltspitzen mit unseren Gefühlen und unserer Erwartungshaltung. Im einen Moment können wir die Verstümmelung eines Charakters nur hinter einem Tränenschleier betrachten und im nächsten finden wir es vollkommen okay, mit der Vorstellung zu leben, das einem anderen das gleiche angetan werden könnte. Innerhalb der Spielwelt, in der wir verschwunden sind, versteht sich.

 

tloupii_review_screen65krm.jpg

 

Da ist es dann auch egal, ob das der gelungene Kopfschuss oder das erfolgreiche Anschleichen nebst befriedigendem Stealth-Kill ist. Beides funktioniert übrigens hervorragend. Das Gameplay des ersten Teils wurde in jeder Hinsicht verbessert, wenn man das nach wie vor etwas sehr träge Gunplay mal außer Acht lässt. Die Movesets wurden indes erweitert und Ellie kann beispielsweise kriechen, sich in hohem Gras verstecken, von Erhöhungen oder über Abgründe springen. Seile und Kabel können genutzt werden, um physikalisch weitestgehend korrekt neue Wege zu erschaffen, und auch auf dem Rücken von Pferden ist man mitunter unterwegs.

 

Ansonsten bleibt es bei der gleichen spielmechanischen Mischung, die wir auch aus The Last of Us kennen. Es stehen diverse Schusswaffen und Sprengfallen zur Verfügung, die man entweder innerhalb der Spielwelt findet oder dank eines rudimentären und sehr übersichtlichen Crafting-Systems selbst herstellen kann. Gerade als Stealth-Spiel macht The Last of Us: Part 2 nochmals mehr Spaß als der Vorgänger. Da die Gegnertypen des Vorgängers natürlich weiterhin dabei sind, aber um neue Varianten ergänzt wurden, kommt auch mehr Abwechslung auf. Die Infizierten, zombieähnlichen Wesen, freuen sich über drei Neuzugänge, wobei auch der Survival Horror-Aspekt erweitert wurde. Eine Begegnung bleibt dabei in besonders intensiver Erinnerung, wohl auch, weil man sich für einen kurzen Moment in einem Resident Evil-Ableger wähnt.

 

Die menschlichen Gegner sind nun auch mit Hunden unterwegs, welche die Fährte der Spielfigur aufnehmen können, während sich die religiösen Seraphiten durch Pfeifgeräusche untereinander verständigen Können. Erledigt man einen Gegner und er antwortet nicht mehr auf das entsprechende Pfeifsignal, geht ein gepfiffenes Raunen schnell in Alarmbereitschaft über. Zudem wurde auch ordentlich an der KI geschraubt. Die Feindkontakte fühlen sich nicht nur deshalb lebendiger und dynamischer an.

 

Auch das Leveldesign hat gefühlt noch mal einen Sprung nach vorne, beziehungsweise oben gemacht und bietet mehr Vertikalität. Egal ob man sich in einem oberen Stockwerk zu verstecken versucht oder unter einem Lastwagen zu Kräften kommen möchte, The Last of Us: Part 2 bietet mehr Möglichkeiten als noch der Vorgänger. Das zeigt sich auch in diversen Talentbäumen, die man nach und nach freischalten kann - und die neue Crafting-Rezepte oder Erweiterungen bereits vorhandener Fähigkeiten mit sich bringen.

 

tloupii_review_screen1bj8a.jpg

 

Allerdings könnte es vom einen gerne mehr und vom anderen weniger geben. Naughty Dogs neuster Titel ist ein langes Spiel und ab und an macht man sich doch schon mal wegen des Pacings Gedanken. Nicht falsch verstehen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass The Last of Us: Part 2 zu lang wäre, wohl aber, dass es beispielsweise zu wenige Tötungsanimationen gibt und zu viele gleich ablaufende Feindkontakte. Zudem kam mir der ein oder andere Spielabschnitt zu gestreckt vor. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da ich dennoch immer Spaß hatte, aber eben auch mein subjekties Empfinden. Vier, fünf Stunden weniger Spielzeit und ich hätte diese Gedanken niemals zu "Papier" gebracht.

 

Zumal sich die Entwickler alle Mühe gegeben haben, die Abschnitte weitestgehend übersichtlich zu gestalten, mit einer löblichen Ausnahme, in der man ein größeres Gebiet nach Art einer Miniatur-Open World erkunden kann - komplett mit Weltkarte. Die gefundenen Hinweise auf Rätsel, Safes oder Lager werden dabei von Ellie auf dieser eingetragen. Auch das erinnerte mich übrigens stark an Silent Hill.

 

Noch ein paar Worte zum Sounddesign und dann kommen wir zum wohlverdienten Schluss. Wer mit einer ordentlichen Anlage oder einem guten Headset spielt, wird an The Last of Us: Part 2 mehr Spaß haben. Gegner pfeifen sich nicht nur aus unterschiedlichen Richtungen zu, sonder es knarrt an jeder Ecke, oder Äste wiegen im Wind. Pfützen und Glasscherben können einen durchaus mal zusammenzucken lassen, wenn man selbst unabsichtlich hineintritt und die Clicker sind klanglich ohnehin eine ganze eigene Hausnummer. Auch hier wurde viel Arbeit investiert, was man nicht nur an den Safes merkt, die man jederzeit mit gefundenem Code, aber auch nach Gehör knacken kann (allerdings klappte das bei mir nur via Headset), sondern auch an den menschlichen Feinden. Sie benennen ihre Kameraden durchaus beim Namen, wenn sie Zeuge werden, wie er stirbt, oder seinen Leichnam finden. Beim offenen Feuerduell empfand ich das tatsächlich etwas unrealistisch und mitunter nervig, bei meinen hauptsächlichen Stealth-lastigen Kontakten äußerst intensiv. Vermutlich weil die Namensnennungsrate hier nicht ganz so hoch war.

 

tloupii_high-contrasthljpr.jpg

 

Des Weiteren sind die diversen Einstellungsmöglichkeiten zu loben. Egal ob diese im Rahmen des Schwierigkeitsgrades oder in Bezug auf Hilfstellungen für beispielsweise Menschen mit Sehbehinderungen sind. Es gibt so viele Anpassungen, dass man sich sein eigenes Spielerlebnis zusammenstellen kann, sei es die Stärke der Gegner, die Häufigkeit der Ressourcen oder sonstige spielrevelante Optionen betreffend. Dass Text-to-Speech aktiviert werden kann, und dass bestimmte Darstellungsarten und Soundeffekte aktiviert werden können, um auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten, dieses Spiel zu erleben, ist im Rahmen der Barrierefreiheit in Videospielen insgesamt ein neuer Maßstab. Und sollte zu einem neuen Standard werden.

 

FAZIT

 

The Last of Us: Part 2 aus dem Hause Naughty Dog ist ein Meisterwerk. Grafisch und technisch wird Alles aus der PlayStation 4 herausgekitzelt. Da verzeiht man auch gerne mal die immerhin stabilen 30 fps. Dass dieses Spiel auf einer sechs Jahre alten Konsole läuft, hat mich mehr als einmal beeindruckt. Aber auch narrativ kann der Titel überzeugen, auch wenn gewiss nicht jeder mit Story zufrieden sein wird.

 

Und damit komme ich zu meiner kleinen Obsession zurück, den Spiegeln. Nicht nur die offensichtlichen, innerhalb der Spielwelt, sondern auch die inhaltlichen und sinnbildlichen, die sich wie Ankerpunkte für einen roten Faden durch diese Geschichte über Hass und Liebe verteilt finden lassen. Was der Spiegel zeigt ist nicht immer das, was wir sehen wollen, er lügt aber auch nicht. Was auf der einen Seite des Spiegels geschieht, geschieht auch auf der anderen. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Entwickler sich trauen, das Spiegelbild im Rahmen der Handlung dann doch zu verzerren und uns Perspektiven aufzuzeigen, die wir nicht wahrhaben wollen. Wir sehen plötzlich auf beiden Seiten zwar das Selbe, aber nicht mehr das Gleiche. Mehr kann ich ohne zu spoilern an dieser Stelle nicht schreiben. Wer den Titel durchgespielt hat, wird die Intention dahinter aber gewiss verstehen.

 

The Last of Us: Part 2 ist mehr als eine einfache Rachemär und doch genau das - je nachdem wie weit man gewillt ist in den Kaninchenbau hinabzusteigen. Denn hinter aller Oberflächlichkeit - egal ob Gewalt oder Handlungsmotive betreffend - wartet eine weitere Ebene. Eine, die tiefer blicken lässt. Die Figuren machen allesamt Fehler, keiner dieser "Helden" ist perfekt. Niemand wirklich Gut oder Böse.

 

Sie folgen ihren Gefühlen und geben sich ihnen viel zu oft auch vollkommen hin. Nicht immer sind die daraus resultierenden Reaktionen logisch nachvollziehbar. Wohl aber menschlich. Und das macht die Darstellung in diesem Spiel zu etwas Besonderem. Sie wirkt überraschend reif und realistisch.

 

The Last of Us: Part 2 teilt sich hier als Spiel etwas mit seinen vermeintlichen Heldenfiguren. Es ist rein objektiv kein perfektes Spiel. Es gibt repetitive Elemente, sowie Probleme mit der Steuerung und lediglich solides Gunplay. Aber es ist die perfekte Inszenierung einer natürlich unperfekten und somit zutiefst menschlichen Geschichte. Eine, die von unterm Strich hervorragendem Gameplay getragen wird. Es ist ein Meisterwerk in vielerlei aber eben nicht in jeder Hinsicht. Es ist aber auf alle Fälle eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich jemals in einem Videospiel machen durfte. Und eine, die mich emotional berührt und getroffen hat. Die mich zu Tränen rührte, aus so vielen verschiedenen Situationen heraus. Und das sehr oft. 

 

Es ist als Spiel in vielerlei Hinsicht besser als der Vorgänger, aber eben auch anders. Naughty Dog haben gerade in Hinblick auf die Story einen mutigen Weg bestritten und gerade dadurch neue Maßstäbe gesetzt. Hut ab! 

 

tloupii_review_screen2ckgf.jpg

Infos
The Last of Us: Part II
The Last of Us: Part II Packshot
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Naughty Dog
Release: 2020-06-19
Zusammenfassung
Naughty Dog hat ein überraschend mutiges Sequel zu einem der beliebtesten Spiele der letzten Jahre abgeliefert. An mancher Stelle hält man vielleicht zu sehr an bereits gegebenem fest, während man an anderer Stelle versteht mit der Erwartungshaltung der Spieler zu spielen. Es ist ein narrativ beeindruckender Titel, dessen technische Ausführung über alle Zweifel erhaben ist. 9/10
Positiv
  • Fantastisch inszenierte Geschichte
  • Spannende und abwechslungsreiche Kämpfe
  • Gute Gegner KI
  • Starkes Sounddesign und Synchronarbeit
Negativ
  • Kleinere Grafikfehler
  • Geschichte verliert in zu langen Kapiteln etwas an Fahrt
Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Mr_Aufziehvogel:

 

Abby war eine der profiliertesten Mitglieder bei der WLF, die einfach super gut ausgestattet sind. Man hat ja kurz den riesigen Sportraum sehen können und in der Kantine gab es auch genug zu Essen. Und dadurch, dass Abby so ein hochangesehenes Mitglied war, hat sie sicher auch Vorteile genießen dürfen, wie etwa eine deutlich größere Nahrungsration und gewisse Medilamentenbestände.

 

Ich hab Abbys Aussehen auch als ein Statement für starke Frauen in der Entertainment-Branche wahrgenommen, da der männerdominierten Action-Welt der Spiegel vorgehalten wird.

 

Es ist nämlich so, dass Abby den totalen Klischee-Actionstar verkörpert, der bereits zig-mal vom Schwarzenegger, Lundgren, Van Damme, Stallone, Segal und Co. verkörpert wurde. Ich meine:

 

- Der Action-Held gehört zu einer Elite-Einheit

- Er ist natürlich der Beste der Besten

- Er ist körperlich fitter als als jeder andere Verbündete oder Feind und ist so allen immer körperlich überlegen

- Er verkörpert die absolute Männlichkeit und zeigt wenige bis keine Gefühle, als könne ihm nichts anhaben

 

Dieses jahrzehntelanges, vollkommen abgenutze Klischee erfüllt Abby voll und ganz - nur mit dem Twist, dass Abby eine Frau ist. Und die abfälligen Reaktionen der vielen Leute darauf, zeigt einfach wie stark Sexismus in der Gesellschaft verbreitet ist. Hätte man Abby mit all ihren Eigenschaften so beibehalten und nur einen Mann drauß gemacht, hätte das ganz bestimmt nie so einen Aufschrei gegeben.

 

 

Abby hat mich spontan an Rhonda Roussey erinnert, die ja diese Rolle der Frau in einer Eliteeinheit in den letzten Jahren öfter mal verkörpert hat. Eine Augenweide ist Abby in meinen Augen auch nicht, aber so hat es gepasst, finde ich.

Link zum Beitrag
vor 4 Minuten schrieb FormelHeinz:

Abby hat mich spontan an Rhonda Roussey erinnert, die ja diese Rolle der Frau in einer Eliteeinheit in den letzten Jahren öfter mal verkörpert hat. Eine Augenweide ist Abby in meinen Augen auch nicht, aber so hat es gepasst, finde ich.

Huch du hast ja Recht, sehr ähnlich! 

 

Aber das Abby so aussehen könnte wie sie aussieht, absolut unmöglich! 😁

Link zum Beitrag
vor 20 Minuten schrieb FormelHeinz:

Abby hat mich spontan an Rhonda Roussey erinnert, die ja diese Rolle der Frau in einer Eliteeinheit in den letzten Jahren öfter mal verkörpert hat. Eine Augenweide ist Abby in meinen Augen auch nicht, aber so hat es gepasst, finde ich.

 

Abbys Körper-Modell ist übrigens Coleen Fotsch, eine der promientesten weiblichen Bodybuilderinnen der Welt. 

 

Screenshot_20200703_144726.thumb.jpg.ecaa19dfc8c8ba0542f51f7b8f65b502.jpg

 

Das Gesicht von Abby stammt von Jocelyn Mettler, einer Entwicklerin von Naughty Dog.

 

Screenshot_20200703_144710.thumb.jpg.ff58569618b850b829defa2ba748c8e4.jpg

Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Mr_Aufziehvogel:

 

Abbys Körper-Modell ist übrigens Coleen Fotsch, eine der promientesten weiblichen Bodybuilderinnen der Welt. 

 

Screenshot_20200703_144726.thumb.jpg.ecaa19dfc8c8ba0542f51f7b8f65b502.jpg

 

Das Gesicht von Abby stammt von Jocelyn Mettler, einer Entwicklerin von Naughty Dog.

 

Screenshot_20200703_144710.thumb.jpg.ff58569618b850b829defa2ba748c8e4.jpg

bOaH wAs FüR hÄsSlIcHe BrAtZeN! Sind bestimmt Transgender! Immer diese Agenda! Lass mich doch in Ruhe meine Lesbenpornos von geilen Weibern schauen, die sollen mir nicht meine Laune vermiesen!

 

@sunn_o_ falls das Spongebob Meme es noch nicht klar genug gemacht hat - das war Sarkasmus ;)

Link zum Beitrag
vor 17 Stunden schrieb R123Rob:

Oder noch besser zusammengefasst.

 

Wer das Spiel nicht gespielt hat, der hat Videospiele nie geliebt.

 

Schade, so eine pauschale Aussage. Ich habe das Game auch nicht gespielt, weil ich schon beim Zocken des ersten Teils gemerkt habe, dass mir das Genre Endzeitapokalypse mit Infizierten nicht liegt.

 

Dass ich Videospiele nicht liebe, möchte ich aber so pauschal nicht gerne lesen.

 

😥

Link zum Beitrag
vor 17 Minuten schrieb BurningInside:

 

Schade, so eine pauschale Aussage. Ich habe das Game auch nicht gespielt, weil ich schon beim Zocken des ersten Teils gemerkt habe, dass mir das Genre Endzeitapokalypse mit Infizierten nicht liegt.

 

Dass ich Videospiele nicht liebe, möchte ich aber so pauschal nicht gerne lesen.

 

😥

 

Er meint nicht genug... das du Videospiele nicht genug liebst.  =)

 

Nein Quatsch, sowas soll es natürlich auch geben. Und wenn das generell nichts für dich ist, ist es halt schade aber wohl nicht zu ändern.

Allerdings: wenn es meiner Meinung nach Sinn macht über den Tellerrand zu schauen, oder eigentlich ungeliebten Genres eine Chance zu geben, dann für dieses Spiel! Aber zwingen werde ich Niemanden. ;)

Link zum Beitrag

Man sollte bei solchen Diskussionen natürlich immer innerhalb eine Genres denken. Einem Rennspiel freak oder FIFA 24/7 spieler, wird man mit sowas natürlich nie hinter dem Ofen hervorlocken, vorausgesetzt die haben einen Tunnelblick. 

 

Ein Sport Fan mag ja auch evtl. Fußball, kann aber mit Eishockey und Turmspringen genauso wenig anfangen. 

Link zum Beitrag
vor 11 Stunden schrieb Prodigy:

 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

Halte ich für unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Neil Druckman und sein Team haben sich dazu schon geäußert und finden es sehr schwer, hier nochmal anzuknüpfen und die ersten beiden Spiele nochmal aufzuarbeiten. Es gibt ja schon wirklich viele Hinweise auf die ganze Vor.- Hintergrundgeschichte aller Charaktere. Dann wird es schwer, da noch einen draufzusetzen.

So sehr ich die beiden Spiele auch mag... für mich wäre eine neue IP sinnvoller, als ein Tlou 3. Und ich will gar nicht dran denken, was ein Teil 3 für einen Druck auf Naughty Dog ausüben würde. Man muss sich ja nur mal die Meinungen zu diesem Teil hier anschauen...

 

Beim ersten wurde auch gesagt es kommt kein zweiter teil und nun ist er da:)

 

Und zur den Leuten die immer noch meinen auf Neil Druckmann rum hacken zu müssen sollen einfach in den Wald gehen und da rum heulen da hört man die wenigstens nicht. Das geht mir langsam sowas von auf den Sack.

Link zum Beitrag
vor 24 Minuten schrieb Roxas1997:

Für mich können sie es ruhen lassen. Lieber ne neue IP.

 

Das wird auch das wahrscheinlichste Szenario sein. Ich denke wir werden einen Part III zu sehen bekommen, aber nicht sehr bald. Das wird Naughty Dog lange ruhen lassen.

 

Es halten sich Gerüchte, dass Naughty Dog seit Jahren schon an einer neuen IP arbeitet. Es ist letztes Jahr durchgesickert, dass das neue Projekt unter dem Codenamen "Stray's Cross" entwickelt wird.

 

Es wird ein Action-Adventure in Ego-Perspektive in einen futuristischen Steam-Punk Setting. Die Story handelt  von zwei Protagonisten. Eine Wissenschaftlerin, die an einer Zeitmaschine arbeitet und eines Tages sehr belastende Dokumente findet, mit denen sie Geheimnisse aufdeckt, die größer sind als sie sich vorstellen kann.

 

Der zweite Protagonist ist ein verurteilter Verbrecher, der behauptet unschuldig zu sein und auf der Flucht vor der Polizei ist. Sie beide Verbindet dieses ewig währende Geheimnis, dass das Potenzial hat, die gesamte Gesellschaft zu zerstören.

 

Das Spiel beginnt damit, dass beide Protagonisten zufällig aufeinandertreffen und sie erkennen, dass sie gezwungenermaßen zusammenarbeiten müssen, damit sie beide erreichen, was sie erreichen wollen.

 

Das sollen die Details aus dem Spiel sein, die aus einem internen Meeting bei Naughty Dog im letzten Jahr ans Licht gekommen sind.

Link zum Beitrag

So jetzt hab ich Last of Us 2 auch durch und kann auch mal hier kommentieren. 

Konnte die ganzen Hates absolut nicht nachvollziehen. 

Leider wurde ich im Vorfeld schon gespoilert, wegen dem was am Anfang passiert, weil irgendwelche Spinner sich Fake Accounts erstellt haben und es auch unter nicht Last of Us 2 Artikeln geschrieben haben. 

Nach dem Ende war das Ereignis aber dann doch weniger schlimm und es war insgesamt mit eine der besten Spiele Erfahrungen die ich gemacht habe. 

Wollte am liebsten an gewissen Stellen auch kein Quick Time Event machen, aber man wird ja dazu gezwungen um weiter zu kommen. 

 

Ich würde mich über einen 3. Teil freuen, aber ich wüsste nicht wo dieser ansetzen soll, auch wenn ich nicht zu 100% mit dem Ende zufrieden bin ist es doch gut zu Ende erzählt. 

 

vor 17 Stunden schrieb Mr_Aufziehvogel:

 

Das wird auch das wahrscheinlichste Szenario sein. Ich denke wir werden einen Part III zu sehen bekommen, aber nicht sehr bald. Das wird Naughty Dog lange ruhen lassen.

 

Es halten sich Gerüchte, dass Naughty Dog seit Jahren schon an einer neuen IP arbeitet. Es ist letztes Jahr durchgesickert, dass das neue Projekt unter dem Codenamen "Stray's Cross" entwickelt wird.

 

Es wird ein Action-Adventure in Ego-Perspektive in einen futuristischen Steam-Punk Setting. Die Story handelt  von zwei Protagonisten. Eine Wissenschaftlerin, die an einer Zeitmaschine arbeitet und eines Tages sehr belastende Dokumente findet, mit denen sie Geheimnisse aufdeckt, die größer sind als sie sich vorstellen kann.

 

Der zweite Protagonist ist ein verurteilter Verbrecher, der behauptet unschuldig zu sein und auf der Flucht vor der Polizei ist. Sie beide Verbindet dieses ewig währende Geheimnis, dass das Potenzial hat, die gesamte Gesellschaft zu zerstören.

 

Das Spiel beginnt damit, dass beide Protagonisten zufällig aufeinandertreffen und sie erkennen, dass sie gezwungenermaßen zusammenarbeiten müssen, damit sie beide erreichen, was sie erreichen wollen.

 

Das sollen die Details aus dem Spiel sein, die aus einem internen Meeting bei Naughty Dog im letzten Jahr ans Licht gekommen sind.

Hmm das liest sich ja fast schon wie eine Story von Cyberpunk 2077 und dann auch noch Ego Perspektive. 

Dann hoffen wir, dass es kein Abklatsch wird, sollte es so kommen, aber wir reden hier ja von Naughty Dog, die genießen schon einen Status den sich nicht jeder leisten kann. 

Bin aber für jede neue IP zu haben und bin gespannt was dabei rum kommt. 

Link zum Beitrag

Nach dem Durchspielen kam ich zur Erkenntnis, dass die wirren Köpfe, die aufgrund von Leaks rumgeweint haben, noch dümmer dastehen, als ursprünglich vermutet. Das war sowieso ein durchschaubares und peinliches Theater von ein paar Wirrköpfen mit einem zweifelhaften Menschenbild und kranken politischen Motiven. Selber schuld, weint nur rum, wenn ihr euch als Dumpfbacken outen wollt, es interessiert keine Sau ;-) 

Link zum Beitrag
Am 3.7.2020 um 18:13 schrieb Starfey_:

Man sollte bei solchen Diskussionen natürlich immer innerhalb eine Genres denken.

 

Und das heißt damit auch, dass es Gamer gibt, die schon alleine genrebedingt TLOU2 nicht mögen, aber trotzdem Videospiele lieben. 😀

 

Also ich hatte mich beim ersten Teil damals ein bisschen vom Namen Naughty Dog blenden lassen. Fand Uncharted halt extrem super.

Aber es gab einiges, was mich im ersten Teil gestört hat (und sich leider im zweiten Teil auch so wiederfindet).

 

Als allererstes Ressourcenmanagement. Ich mag es nicht, wenn ich ständig die (unheimliche) Umgebung nach Munition, Flaschen, Alkohol etc. absuchen muss.

 

Am liebsten würde ich nämlich schreiend weglaufen, aber nein, ich muss ja jeden noch so kleinen Winkel - in dem sich ein Infizierter aufhalten könnte - nach diesem Kleinkram durchforsten.

 

Mag ja für ein Infizierten-Apokalypsethema realistisch sein, aber mich gruselt es halt.

 

Noch schlimmer ist aber das Crafting. Das hasse ich in allen Games. Das liegt daran, dass ich immer Angst habe, genau den Werkstoff zu verwenden, den ich in ein paar Minuten besser für was anderes gebrauchen könnte, also z.B. baue ich einen Molotow-Cocktail und genau beim nächsten Gegner hätte ich besser eine Sprengfalle gebaut (oder umgekehrt).

 

Also ich zocke wirklich nicht wenig, aber für mich wird TLOU2 wohl nicht das Meisterwerk, das es für andere scheinbar ist.

 

Als allerletztes würde mir aber auch die Story nicht gefallen (s. nachfolgend im Spoiler):

 

Spoiler

Ich fand den Perspektivenwechselkniff bei MGS2 schon lame.

 

Link zum Beitrag

Puuh, schwieriges Thema, natürlich Spielt man Uncharted und TLOU aus der selben Perspektive, ob sie sich das selbe Genre in dem Sinne teilen? Während Uncharted ein Moorhuhn Shooter mit Disney Story ist, ist TLOU eben ein Survival Horror Game das den Fokus stark auf die Erwachsene Story legt. In dem Sinne müsste man DeadSpace(geile Story) ja dort auch einordnen, wird aber schwierig.

 

Deine ganzen Kritikpunkte sagen mir jedenfalls schon das du schon mal nichts mit Horror und Survival anfangen kannst, und eher auf Stumpfes durch die Gegend Ballern stehst. Weshalb dieses Spiel Allgemein wohl nichts für dich ist. Schließlich nervt dich von der Thematik bis zur Gameplay Mechanik vom Spiel schon mal alles. Solch Sachen wie Horror, Survival oder Realismus kann man meiner Meinung nach schon in Genres aufteilen. 

 

Als Beispiel aus meiner Sicht, ich liebe Actionlastige RPGs wie Witcher, dennoch kann ich nichts mit Dark Souls anfangen, weil ich nicht mit der Mechanik klar komme. Aber ich kritisiere Dark Souls nicht für Mechaniken die meinen Geschmack nicht treffen.

 

Ich esse für mein Leben gerne Pizza, Fisch allerdings esse ich nur bestimmte Sorten, weshalb ich Sardellen Pizza Abgrund tief hasse, und absolut nichts mit anfangen kann. Also ist Sardellen-Pizza für mich gestorben, obwohl ich Pizza liebe :D 

Link zum Beitrag
vor 11 Minuten schrieb Starfey_:

Aber ich kritisiere Dark Souls nicht für Mechaniken die meinen Geschmack nicht treffen.

Hat er doch gar nicht. Er hat nur gesagt, dass es einfach nicht sein Genre ist. Absolut verständlich. Ich hingegen liebe es, wahrscheinlich ist Survival/Horror mein liebstes Genre 😁

Link zum Beitrag

@Daniel Bubel Toller Test.

Sehe ich in vielen Punkten genauso.
Eins was ich allerdings nicht nur unterschreibe, sondern noch viel extremer sehe:
 

Zitat

Zudem kam mir der ein oder andere Spielabschnitt zu gestreckt vor. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da ich dennoch immer Spaß hatte, aber eben auch mein subjekties Empfinden. Vier, fünf Stunden weniger Spielzeit und ich hätte diese Gedanken niemals zu "Papier" gebracht.

 

Viele Strecken hätten nicht nur kürzer sein können, sondern müssen. Da passiert im Spiel inhaltlich sehr wenig und im Nachhinein kam bei mir eher das Gefühl auf, dass die Zeit hier gestreckt wurde. Die Zeit hätte man in meinen Augen vor allem in die Nebencharaktere, Geschichten und Zusammenhänge zwischen den Personen stecken können. Die sind leider teilweise absolut austauschbar.

 

Die Story ist nicht immer logisch und nicht immer so wie man sie es sich wünscht. Aber so ist die Welt eben auch nicht. Und ich glaube, dass Naughty Dog genau das zeigen möchte.

 

Ich würde am Ende irgendwas zwischen 9-9,5 geben.
Gameplay, Grafik, Sound ist für mich atemberaubend.
Da kann man die ein oder andere Lücke doch ignorieren 😍

Link zum Beitrag
Am 5.7.2020 um 11:38 schrieb Starfey_:

Dann hab ich den Text falsch gelesen, sry 😂😑

 

Also genau genommen wollte ich TLOU2 nicht für seine Mechaniken kritisieren, sondern nur darauf hinaus, dass die Mechaniken, die ich ohnehin nicht mag, auch noch in einem Genre vorkommen, das nix für mich ist (Ressourcensammelei/Mikromanagement hat mich auch schon bei RDR2 aufgeregt, aber da ist es nicht hinter jeder Ecke gruselig. Aber ist schon so, dass mich das abschreckt, habe daher bisher auch noch keinen einzigen Fallout-Teil gezockt).

 

Aber ist, wie @Starfey_ ja schon richtigerweise sagte, ein nicht einfaches Thema. Also ganz wichtig: Ich freue mich für jeden, der TLOU2 gerne zockt, jede Minute damit genießt und froh ist, eine PS4 zu haben, damit er/sie es spielen kann. So soll es ja schließlich sein.

 

Ist halt nur so, dass so ein Spiel, in das viel Energie und Budget hineingeflossen ist, nicht alle Tage kommt und daher finde ich es für mich schade, dass es eben leider nichts für mich ist.

 

Zu der Frage, ob Uncharted und TLOU ein Genre sind - für mich eher nicht. Uncharted ist ein 3rd-Person-Deckungsshooter mit einer leichten Story, die dem Popcorn-Kino gerecht würde (bevorzuge diese Umschreibung mehr als "stumpfes Ballern" 😉), TLOU2 ist ein 3rd-Person-Survival-Stealth-Game, mit einer düsteren Story.

 

Also: Allen, die es noch nicht zu Ende gezockt haben, weiterhin viel Spaß damit und allen anderen viel Freude beim New Game+.

 

Link zum Beitrag
  • 1 Monat später...

Ich fand das Spiel auch einfach nur super. Klar, die Story hat seine Ecken und Kanten aber es kann halt nicht alles was passiert, immer jedem gefallen, oder ? 😀 Die Grafik und das Gameplay haben den Vorgänger Meilenweit übertroffen, jedoch fand ich die Story im ersten Teil besser. Dafür war der zweite Teil abwechslungsreicher und hatte unzählige "WTF?! Momente". Ich kann nur jedem empfehlen spielt die beiden Teile, es lohnt sich. Man begibt sich mit Joel und Ellie auf eine unglaublich emotionale Reise und ich kenne keinen, der sich nicht hat mitreißen lassen! 😍

Link zum Beitrag

Deine Meinung

Sie schreibst als Gast. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...