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[Test] - Ghost of Tsushima


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Die Mongoleninvasion in Japan stellt bis heute eines der wohl bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte Japans dar. Im Jahre 1274 überrollten mongolische Kriegsschiffe die Insel Tsushima und nahmen sie vollständig ein. Dies ist auch der Beginn der Geschichte von Ghost of Tsushima, welches von Sucker Punch Productions, die vor allem durch ihre inFamous- und Sly Raccoon-Reihen Bekanntheit erlangt haben dürften, maßgeschneidert für die PS4 entwickelt wurde.

 

In der Geschichte übernehmt ihr die Kontrolle über Jin Sakai, einen jungen Samurai, der bei seinem Onkel, dem ehrenwerten Fürsten Shimura aufwächst und dort die Lehren der Samurai verinnerlicht. Als die Invasion beginnt, greift er an der Seite seines Onkels die Feinde, die vom gnadenlosen General Khotun Khan angeführt werden, an.

 

Als er erwacht, sind seine Samurai-Brüder alle tot, sein Onkel verschleppt. Jin hat keine andere Wahl, als sich in dieser nun besetzten Welt von den Konventionen der Lehren seines Onkels zu lösen und zum Schatten zu werden. Zum Geist von Tsushima.

 

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Die Geschichte wirkt wie aus einem der klassischen Samurai-Filme und kann zudem mit einer hervorragenden Synchon- und Mo-Cap-Arbeit aufwarten. Unter anderem ist Patrick Gallagher, den manche vielleicht noch aus Glee oder Nachts im Museum 1-3 kennen mit an Bord und leiht Khotun Khan nicht nur sein Aussehen, sondern auch seine Stimme.

 

Die detailreiche Darstellung des Japans von vor ~750 Jahren spiegelt sich nicht nur in der Ästhetik der Architektur, beziehungsweise der Flora und Fauna wider, sondern lässt sich auch in der lebhaften Welt erkennen. Ohne es aufdringlich erscheinen zu lassen, lehrt der Titel an vielerlei Stellen auch ein Stück weit die Geschichte des gebeutelten Landes. Hier wurde mit viel Respekt und Liebe zum Detail gearbeitet. Toll!

 

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Das gleiche gilt für das Gameplay. Wie bereits erwähnt, muss Jin sich von Traditionen lösen, um Herr der Lage zu werden. Um feindliche Lager leerzuräumen oder übermächtige Gruppen zu besiegen, bedarf es an manchen Stellen auch einem listenreichen Vorgehen. So übt sich Jin im Schleichen und Meucheln, nutzt dabei Werkzeuge eines Ninjas und verlässt so immer mehr den Pfad des ehrenwerten Samurai.

 

Durch das Nutzen einer Schnellfeuertaste kann Jin so beispielsweise eine Rauchbome zünden, um seine Gegner zu verwirren, oder einen Kunai – ein dolchartiges Wurfgeschoss – um ihre Verteidigung frühzeitig zu durchbrechen. Ist dies geschehen, kann Jin mit seinem Katana und einer von vier unterschiedlichen Haltungen, den Gegnern zu Leibe rücken. Jede Haltung ist hierbei gegen einen anderen Typ von Waffen effektiv. Mit der Stein-Haltung kämpft es sich am besten gegen Schwertkämpfer, trägt der Gegner einen Schild zur Abwehr, wechselt man am besten zur Wasser-Haltung, usw.

 

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Der Wechsel zwischen Haltungen und Gadgets erfolgt durch einfache Tastenkombinationen, sodass hier im Kampf quasi eine fließende Bewegung ermöglicht wird. Kombiniert man seinen Schwertkampf mit gut abgestimmten Paraden und Spezialattacken, lassen sich auch größere Gegnergruppen mit Leichtigkeit besiegen, Fingerspitzengefühl vorausgesetzt.

Der Kampf als solches verfügt über keine Lock-Funktion, mit der spezielle Gegner ins Visier genommen werden können. Vielmehr ist es eine Choreografie, in der alle ihren Teil dazu beitragen, gleichzeitig. Durch die enorme Schnelligkeit im Kampf vermisst man diese Möglichkeit jedoch auch nicht, Jin orientiert sich ohnehin automatisch am Geschehen.

 

Um mit der Zeit mehr und mehr in die Rolle des Helden der belagerten Insel hereinzuwachsen, muss Jin nicht nur Verbündete in Missionen finden, sondern auch an seinen Fähigkeiten arbeiten. Mit durch Erfahrungspunkten verdienten Talentpunkten kann er so beispielsweise seine Schwerttechniken intensivieren oder im Umgang mit seinem Ninja-Werkzeugen besser werden. Darüber hinaus lässt sich an Bambusstäben die Entschlossenheit verbessern, mit der Jin Spezialfähigkeiten einsetzen oder sich heilen kann, an Schreinen kann für mehr Talisman-Plätzen gebetet werden und in heißen Quellen wird für mehr Lebensenergie gebadet. Diese und Weitere Unternehmungen abseits des Weges sind nichtsdestotrotz in das Geschehen eingebettet und laden zum Erkunden ein. Der Wind, Füchse und goldene Vögel liefern die wegweisende Hilfe, je nachdem, auf welchem Wege man nach welcher Aktivität sucht.

 

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Der Wind als solches ist zudem auch spielerführendes Element in Ghost of Tsushima. Ist ein Ziel ausgewählt worden, weht der Wind fortan in diese Richtung und lässt Jin, ob nun zu Fuß oder auf seinem treuen Pferd, stets in die richtige Richtung wandern. Das ist nicht nur hilfreich, es sieht auch ziemlich cool aus.

 

So wie auch das Gameplay an und für sich. Ob man nun wie ein Ninja hinter feindlichen Linien umherschleicht oder sich treu dem Samurai-Kodex verschreibt und Gegner stets frontal attackiert, der Titel macht in jeder Sekunde eine enorm gute Figur, wartet mit fast schon lachhaft kurzen Ladezeiten auf und bleibt dabei eine stets flüssige Spielerfahrung. Sucker Punch hat die Architektur der PS4 verstanden und mit diesem wohl finalen Projekt dieser Generation gemeistert.

 

Und das ist auch in der audiovisuellen Präsentation des Spiels ein allgegenwärtiger Zustand. Tsushima sieht wunderschön aus, ob nun bei Tag oder bei Nacht, der Kampf könnte mitsamt wuchtiger Effekte und punktgenauer Animationen kaum spektakulärer inszeniert sein und die ergreifende Musik, die das Gesehene gut abgestimmt begleitet, wirkt wie aus der damaligen Zeit entliehen. Wer gedacht hatte, dass Sucker Punch mit inFamous Second Son schon zum Start dieser Generation einen verdammt guten Job gemacht haben, wird von Ghost of Tsushima genauso begeistert sein, wie wir es waren.

 

Ghost of Tsushima erlaubt mir einfach nicht, etwas Schlechtes an dem Titel zu finden. Ja, die Steuerung im Kampf kann gegebenenfalls überfordern, wenn man auf eine Lock-Funktion gehofft hatte und ja, das Klettern kann und wird auch nicht Jedermanns Sache sein, aber diese „Streitpunkte“ sind so minimal, dass sie nicht ins Gewicht fallen. Ghost of Tsushima ist ein bombastischer Abschluss für diese Generation und zeigt, was die PS4 alles leisten kann.

Infos
Ghost of Tsushima
Ghost of Tsushima Packshot
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Sucker Punch
Release: 2020-07-17
Zusammenfassung
Ghost of Tsushima ist ein Meisterwerk. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Positiv
  • Bombastische Grafik
  • Flüssiges Kampfsystem mit enormer Freiheit
  • Hervorragend geschrieben Story
  • Motivierende Welt
Negativ
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In der Tat stört mich auch nur die fehlende Target Lock Funktion. Das würde dem Spiel auf den Olymp verhelfen. So oft bin ich abgekratzt, weil die Kamera irgendwo steht, nur nicht beim Ziel. Und wie oft habe ich den falschen Gegner im Getümmel getroffen, weil die einfach so nah beinander stehen.

 

Bin wohl bald durch und selbst jetzt nach ca. 40h macht es immer noch Spass die Gegnerhorden niederzumetzeln. Langsam ist auch alles am Maximum und man ist beinahe unsterblich, aber nur beinahe. Den Versuch, alles möglichst im Stealth zu erledigen habe ich aufgegeben, es lohnt kaum und ist oft undankbar schwer. Dazu sind die offenen Massenfights zu schön und zu einfach.

 

Für mich knapp hinter Tlou 2 bisher im Jahr 2020.

 

 

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Ich hab mir das Spiel noch nicht geholt, das liegt aber auch nur daran das ich auf ein Angebot warte. Die Navigation mit dem Wind zu lösen hört sich einfach und genial an. :D Ich freue mich schon darauf den Titel zu Platinieren.

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vor 49 Minuten schrieb Prodigy:

In der Tat stört mich auch nur die fehlende Target Lock Funktion. Das würde dem Spiel auf den Olymp verhelfen. So oft bin ich abgekratzt, weil die Kamera irgendwo steht, nur nicht beim Ziel. Und wie oft habe ich den falschen Gegner im Getümmel getroffen, weil die einfach so nah beinander stehen.

 

Bin wohl bald durch und selbst jetzt nach ca. 40h macht es immer noch Spass die Gegnerhorden niederzumetzeln. Langsam ist auch alles am Maximum und man ist beinahe unsterblich, aber nur beinahe. Den Versuch, alles möglichst im Stealth zu erledigen habe ich aufgegeben, es lohnt kaum und ist oft undankbar schwer. Dazu sind die offenen Massenfights zu schön und zu einfach.

 

Für mich knapp hinter Tlou 2 bisher im Jahr 2020.

 

 

 

Hier gibt es die Erklärung.

 

https://www.play3.de/2020/07/23/ghost-of-tsushima-creative-director-aeussert-sich-zur-fehlenden-anvisier-funktion/amp/

 

Mich persönlich störte die fehlende Lock on Funktion von Anfang an auch eher nicht.

Ich sehe es so ähnlich wie im Text erklärt. Durch das freie positionieren der Kamera und der fehlenden Lock on Funktion ist ein "Flow" im Kampf möglich, der eben nur ohne Lock on möglich ist. Wenn Du von mehreren Gegenern angegriffen wirst, rolle aus der Situation raus und gewinne Abstand. Danach kommen die Gegner wieder geordnet auf Dich zu.

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Das einzige was mir nicht so gefällt ist die Kamera im Kampf die ab und zu mal die Sicht verdeckt, und die Animation wenn man von einer Klippe oder höheren Stein fällt. Das sieht schon sehr unsauber aus. 
 

Aber ansonsten das beste Spiel was ich seit langem gespielt habe. Atmosphäre, Charakter, Geschichte, alles fesselt von Anfang an. Und die Schwertkämpfe, so geil gemacht....! Hab auch lange nicht mehr so oft einen Foto-Editor benutzt, seht mal was ich da entdeckt habe 😱

Spoiler

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 Verdächtig 🤔

 

 

Ich verstehe nur eins nicht, warum wird Ghost of Tsushima immer mit TLOU2 verglichen?

 

 

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ja stimmt die kamera ist manchmal bischen bockig und es werden einige dinge verdeckt, wenn plötzlich ein ast im bild baumelt und man seine figur nichtmehr sieht. das man nichts anvisieren kann hat mich anfangs sehr gestört, aber mittlerweile vermisse ich es kaum. ich musste mich irgendwie nur warmspielen und dran gewöhnen. es klappt ja eigentlich auch ohne ganz gut.

 

ich habe aber ganz andere sachen die mich hier stören. die sind aber größtenteils leider auf meinen persönlichen wahnsinn und meine art zu spielen zurückzuführen.

 

ich bin ein 100% spieler und möchte alle nebenmissionen machen und die komplette karte erkunden/aufdecken. ich hatte also die komplette erste karte aufgedeckt und alles absolviert bis auf die letzte story mission. zu dem zeitpunkt hatte ich aber bereits über die hälfte aller skills freigeschaltet und das meiste ist für mich eh unbrauchbar. eigentlich brauche ich nur perfektes ausweichen und perfekte parade. die hälfte der haltungen sind für mich auch unnütz. wozu brauche ich eine extra antispeerhaltungen wenn ich ihn in jeder haltung perfekt parrieren kann. spielen tue ich auf schwer und nach einigen anfangsschwierigkeiten würde ich jetzt gerne 1-2 grade höher stellen denn ich empfinde mich jetzt schon als unbesiegbar. das soll kein angeben sein denn ich hab schon einige leute gesehen die sich derbe einen abwürgen und das sogar nur auf mittel. ist wohl ok so für die masse. ich versuche auch jedes lager mit schleichen langsam auseinander zu nehmen auch wenn ich weis das es das nur unnötig in die länge zieht. schleichen dauert da 10-15 minuten  während ein call of duty veteran in 1-2 minuten den laden auseinander prügelt. auch wenn ich dadurch natürlich nicht ehrenhaft spiele und der prügeler schon. bischen unbelohnend für meinen mehraufwand ist das aber schon.

 

jin sakai hätte auch mehr hadern müssen mit dem unehrenhaften weg. nur die erste tötung + 2 flashbags und sonst ist ihm das ziemlich wurscht wie er hier gegen seinen jahrenlangen kodex verstößt.

 

ausserdem muss ich die ganze zeit das reisenden outfit tragen weil die karte dann ja 30% mehr aufgedeckt wird. hätte man auch gerne aus dem spiel entfernen können (wenn man auf den einzelnen karten alle lager erobert hat, wird die karte sowieso komplett aufgedeckt).

 

 

klingt jetzt leider wiedermal sehr negativ aber das soll es garnicht sein. macht echt viel spass und ist eine richtig starke neue IP für sony.

 

 

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vor 6 Stunden schrieb Stritzel:

Das einzige was mir nicht so gefällt ist die Kamera im Kampf die ab und zu mal die Sicht verdeckt, und die Animation wenn man von einer Klippe oder höheren Stein fällt. Das sieht schon sehr unsauber aus. 
 

Aber ansonsten das beste Spiel was ich seit langem gespielt habe. Atmosphäre, Charakter, Geschichte, alles fesselt von Anfang an. Und die Schwertkämpfe, so geil gemacht....! Hab auch lange nicht mehr so oft einen Foto-Editor benutzt, seht mal was ich da entdeckt habe 😱

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 Verdächtig 🤔

 

 

Ich verstehe nur eins nicht, warum wird Ghost of Tsushima immer mit TLOU2 verglichen?

 

 

Ja das mit der Kamera muss verbessert werden.

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Toller Test zu einem klasse Spiel. 

 

Es macht echt viel Spaß, hab schon Angst nachher zu schnell fertig mit allem zu sein. 

Da könnte ich auch locker 100 Stunden rein stecken, aber denke das ist genau richtig so. 

Früher wollten alle große Welten, dann kamen sie und sie waren zu groß, dass es schon kaum mehr Spaß macht alles abzugrasen (naja den meisten fehlt es an Innovation und Abwechslung). 

 

Ghost of Tsushima macht hier alles richtig, Karte ist nicht zu groß und ist auch nicht voll gestopft mit all möglichen Sammelkram. 

 

Für mich gibt es eine 9,5/10 für dieses grandiose Spiel. 

Der eigentlich einzige Grund der mich stört, sonst wäre es eine 10/10 geworden, ist, dass es irgendwie kaum Hindernisse gibt. 

Durch diesen Bambus z.B. geht er einfach durch, als wäre es gar nicht da. 

(siehe Bild) 

 

Aber das ist wohl meckern auf hohem Niveau, nur mich stören solche Kleinigkeiten ein wenig. 

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vor 5 Stunden schrieb RorOnoa_ZorO:

Ghost of Tsushima macht hier alles richtig, Karte ist nicht zu groß und ist auch nicht voll gestopft mit all möglichen Sammelkram. 

 

was du meinst sind eher die ? auf der karte, denn laut powerpyx hat GoT 433 "sammelkram" objekte.

 

 

besagten sehr luftigen bambus hab ich auchschon entdeckt. dabei hab ich mir nur gedacht das es halt tierisch nerven würde wenn ich an jedem bambusrohr hängen bleibe und es so schon okay ist. es gibt aber einige orte da ist es kein bambus sondern baum XY und an jedem einzelnen kann man hängen bleiben.

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vor 46 Minuten schrieb Commander2563:

 

was du meinst sind eher die ? auf der karte, denn laut powerpyx hat GoT 433 "sammelkram" objekte.

 

 

besagten sehr luftigen bambus hab ich auchschon entdeckt. dabei hab ich mir nur gedacht das es halt tierisch nerven würde wenn ich an jedem bambusrohr hängen bleibe und es so schon okay ist. es gibt aber einige orte da ist es kein bambus sondern baum XY und an jedem einzelnen kann man hängen bleiben.

Naja ich finde es nicht so schlimm wie bei AC Odyssey z.B. wo eines dem anderen glich. 

Bei GoT finde ich es noch übersichtlich und abwechslungsreicher. 

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gibt ja auch eine art belohnungssystem wie z.b. schrein zum beten = neuer talismann, runde baden = mehr HP, bischen holz hacken = 1/6 entschlossenheit etc. das motiviert schon mehr als einfach nur eine kiste mit xy beliebigem kram. oder halt bischen hintergrund wissen, da lernt man doch zwischen dem ganzen töten auchnoch was. ich hätte es sogar gut gefunden noch mehr hintergrund wissen zu bekommen. was bauen die hier alles an, was sind das für pflanzen hier überall, wieso gibts keine viehwirtschaft und wieso ist hier jede wichtige person "Fürst".

 

hab mir sogar mal youtube videos angeschaut zu den bei den mongolen beliebten Aaruul. sieht zwar widerlich aus, ist aber trotzdem irgendwie interessant.

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Ich hätte es nicht gedacht, aber ich finde das Game besser als TLOU2. Muss dazu aber auch sagen, dass ich beide noch nicht durchgespielt habe. Ein Lock-on-System würde glaube ich auch den Kampffluss stören, daher finde ich es persönlich gut wie es ist. Man kann echt krasse Kampfszenen hinbekommen, wenn man dabei die Kamera beherrscht, damit man auch sieht wo man hinschlagen will :P Klar ist es anstrengender, aber dafür finde ich wird man auch belohnt mit besseren Kampfszenen. Ich finde es auch witzig wie die bei mehreren Stellen das Beten eingebaut haben, immer wieder passiert was anderes. Ist eine Kleinigkeit aber zeigt Liebe zum Detail. So wie auch die ganzen verschiedenen Schreine/Fox Dens/Hot Springs, die auch eine langweilige triviale Erkundung interessant machen.

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vor 15 Minuten schrieb CeJay:

Ich hätte es nicht gedacht, aber ich finde das Game besser als TLOU2. Muss dazu aber auch sagen, dass ich beide noch nicht durchgespielt habe. Ein Lock-on-System würde glaube ich auch den Kampffluss stören, daher finde ich es persönlich gut wie es ist. Man kann echt krasse Kampfszenen hinbekommen, wenn man dabei die Kamera beherrscht, damit man auch sieht wo man hinschlagen will :P Klar ist es anstrengender, aber dafür finde ich wird man auch belohnt mit besseren Kampfszenen. Ich finde es auch witzig wie die bei mehreren Stellen das Beten eingebaut haben, immer wieder passiert was anderes. Ist eine Kleinigkeit aber zeigt Liebe zum Detail. So wie auch die ganzen verschiedenen Schreine/Fox Dens/Hot Springs, die auch eine langweilige triviale Erkundung interessant machen.

Ob man TLOU2 mit GoT vergleichen kann würde ich sagen eher nicht. Aber besser kann es schon sein:)

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vor 3 Minuten schrieb Infant_Prodigy:

Ob man TLOU2 mit GoT vergleichen kann würde ich sagen eher nicht. Aber besser kann es schon sein:)

 

Nein man kann beide Spiele natürlich nicht direkt vergleichen, aber beide sind ein Kandidat für Game of the Year und da liegt bei mir GoT vorne.

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Es war schon saugut, aber "Meisterwerk" zu schreiben ist schon ne Kampfansage. Es bekommt auf jedenfall den Preis für Easiest Platin Trophy für ein Open World Game, würde ich sagen. Wie immer fehlt mir ohne Zeitmessung das Gefühl um zu sagen, wie lange ich gespielt habe. Im Verlauf einer Woche täglich 3 bis 4h macht demnach irgendwas zwischen 21 und 30h für komplett durch + Platin. Es war schon ziemlich kurz damit und ich fand es danach ziemlich vergessenswert trotz toll inszeniertem Setting und gutem aber nicht hervorragendem Kampfsystem. 

 

Bei mir hinterlässt es keinen langanhaltenden Eindruck. GOTY Contender, vielleicht bei ein paar Kategorien. Doch was Story Telling und Flow angeht bin ich ganz bei Ellie & Abby. Außerdem kommt noch Witcher of Nightcity, dem ich viel mehr zutraue. 

Bei mir ist GoT ne solide 8 von 10.

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Am 26.7.2020 um 12:28 schrieb Neodamus:

 

Bei mir hinterlässt es keinen langanhaltenden Eindruck. GOTY Contender, vielleicht bei ein paar Kategorien. Doch was Story Telling und Flow angeht bin ich ganz bei Ellie & Abby. Außerdem kommt noch Witcher of Nightcity, dem ich viel mehr zutraue. 

Bei mir ist GoT ne solide 8 von 10.

 

Ähnliches bei mir. GoT ist ein richtig tolles Open World-Spiel mit einigen Verbesserungen en Detail für das Genre, von denen sich andere Studios etwas abschauen könnten. und ladezeiten, die ich mir nur durch eine Art implementierte Zeitreisemaschine erklären kann. 

 

Anderseits - so viel Spaß ich auch habe - werde ich den Titel am Ende des Jahres vermutlich "vergessen" haben. Zumindest für die große Endabrechnung GOTY. Es ist ein top ten- aber gefühlt kein top 5-Titel. 

 

Nichtsdestotrotz in vielerlei Hinsicht ein schöner Abschluss für die ps4 Generation und ein tolles Ding, das Sucker Punch abgeliefert haben. Das vielleicht beste "klassische" assassin's creed seit Teil 2, wenn man so möchte, aber ohne diesen spürbaren Hauch von Neuartigkeit, auf den ich gehofft hätte. 8 - 8,5 / 10 auf meiner Punkteskala.

 

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