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Embracer Group - Mutterkonzern von THQ Nordic sammelt fast eine Milliarde US-Dollar für weitere Übernahmen


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Die Embracer Group hat über den Verkauf von sog. Klasse B-Aktien 890 Millionen und damit fast eine Milliarde US-Dollar gesammelt, um damit weitere Übernahmen in der Spieleindustrie zu finanzieren. Was interessiert mich denn diese Embracer Group, fragt ihr euch vielleicht - nun, dem Unternehmen gehört ein großer Haufen an namhaften Studios, Publishern und damit auch IPs, die sie sich still und unaufgeregt in den letzten Monaten und Jahren zusammengekauft haben. Es ergibt sich hier ein ähnliches Bild wie beim chinesischen Gaming-Giganten Tencent, nur mit dem Unterschied, dass man Tencent inzwischen kennt.

 

Die Embracer Group ist zum einen der Mutterkonzern von THQ Nordic, welche selbst bereits diverse Studios und Marken ihr Eigen nennen können. Außerdem besitzt der Konzern Saber Interactive und hat erst jüngst im Februar diesen Jahres den Entwickler Gearbox Software (ja, das sind die Typen, die Borderlands [ Amazon - 26,99€* ] machen) für knapp 1,3 Milliarden US-Dollar übernommen und in seine Unternehmensstruktur auf dem Level von THQ Nordic integriert. Tarsier Studios, die klugen Köpfe hinter Little Nightmares [ Amazon - 29,99€* ], wurden bereits 2019 von Embracer gekauft. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen auch Publisher und Entwickler wie Koch Media GmbH/Deep Silver, Amplifier Game Invest, Coffee Stain AB und Deca Games. Insgesamt besitzt der Konzern 59 Entwicklerstudios und die Rechte an über 220 (bekannten) Franchises. Und es scheint nicht so, als wolle man damit aufhören, noch weiter im Gaming-Sektor zu expandieren.

 

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So sieht eine beispielhafte Übernahme von gleich 13 Studios gleichzeitig aus...

 

Das Unternehmen scheint sich, den Übernahmen nach zu urteilen, stark auf den Bereich von Spielen zu konzentrieren, die nicht wirklich Triple-A schreien, aber jetzt auch nicht einfach gehaltene kleine Projekte sind. Im Augenblick befinden sich bei Embracer 150 Spiele in Entwicklung, wovon noch 70 bereits im laufenden Geschäftsjahr erscheinen sollen.

 

Was haltet ihr von dem Trend, dass einzelne Unternehmen sich große Teile der Spieleindustrie einzuverleiben scheinen? Seht ihr diesen Fall im Vergleich zu anderen, wie bspw. Tencent, vielleicht weniger/mehr kritisch? Warum? Schreibt uns doch eure Gedanken unten in die Kommentare! 

 

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