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Ubisoft - Mitarbeiter unzufrieden nach Restrukturierung: Gefahr des Verlusts von Talenten aufgrund der Missbrauchsvorfälle


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Es ist schon ein Weilchen her: Im Oktober letzten Jahres berichteten wir von einer unternehmensweiten Umfrage bei Ubisoft, in der sich viele Probleme am Arbeitsplatz, darunter Belästigung und Missbrauch, aufgezeigt haben. Damals rollten auch schon erste Köpfe.

 

Nun befinden wir uns neun Monate in der Zukunft und an der Lage hat sich anscheinend trotzdem wenig geändert - Ubisoft ist seither weiterhin regelmäßig Bestandteil der Berichterstattungen hinsichtlich von Missbrauchsproblemen. Die jüngste Restrukturierung des Unternehmens aufgrund der Entwicklung von Assassin's Creed Infinity, bei dem die beiden Entwicklungsstudios Ubisoft Quebec und Montreal zusammenarbeiten werden, wurde begleitet von den Sorgen und dem Missmut der Mitarbeiter, da die Führung dieses Mega-Projekts an genau jene geht, denen Vorwürfe des Missbrauchs gemacht werden. Einer Quelle von Bloomberg zufolge wurde das interne Nachrichtenportal überflutet mit Nachrichten, die den Sorgen und dem Missmut entspringen.

 

Ubisoft selbst hat sich dazu bereits mehrfach in der Vergangenheit geäußert - so habe man die Anschuldigungen ernstgenommen und adäquat gehandelt - man ließ Nachforschungen anstellen und hätte, wo angebracht, durchgegriffen. Die Mitarbeiter scheinen das aber zu einem Großteil anders zu sehen. Dies dürfte auch daran liegen, dass viele Verhandlungen oder Ermittlungen ohne rechtliche Konsequenzen eingestellt wurden und dass sich die Leitung nicht zu den Vorwürfen äußerte, man habe Berichte über Missbrauch unter den Teppich gekehrt und damit den Führungsstil der Mafia gepflegt.

 

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Die Restrukturierung sorge auch für Zwist in den eigenen Reihen - so sei eine spannungsgeladene Rivalität zwischen den beiden Studios Quebec und Montreal vorhanden, die schon zum Abgang vieler Mitarbeiter geführt haben soll. Dies deckt sich auch mit einem Bericht von Ubisoft selbst - diese äußerten in einem Dokument, dem Universal Registration Document (URD) für 2021, dass die Toxizität am Arbeitsplatz nicht nur den eigenen Ruf schädige, sondern auch dafür sorge, dass dem Unternehmen Schlüsselfiguren und Talente flöten gehen.

 

Was meint ihr - tut Ubisoft genug, um die Vorfälle aufzuklären? Wie schwer trifft der Verlust von Entwicklern?

 

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