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Gustav Erichson

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  1. Genau so ist es. Aber bei solchen Projekten wird gerne das Narrativ der Abzocke heraufbeschworen, obwohl es sich um eine solche schlicht nicht handelt. Es besteht ja keine Verpflichtung, sich das Remake zu kaufen. Wenn man sich das Remake kaufen MÜSSTE, um TLOU weiterhin zu spielen, weil ab dem Release die vorherigen Versionen des Spiels nicht mehr laufen würden (Unsinn, ich weiß, aber mal theoretisch), DAS wäre Abzocke. Der Unterschied ist doch klar erkennbar? Finde ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe TLOU im letzten Jahr erstmals gezockt, und zwar in der PS4-Remaster-Version. Die Optik erschwerte mir zunächst den Zugang zum Spiel, wohl wissend, dass es auf einem Release von 2013 basiert. Die Grafik und manche Animationen wirken heute schon sehr altbacken, da kommt mir das Remake gerade recht.
  2. Gustav Erichson

    Stammtisch

    Nein, alles gut Gemeint ist damit der Filmkritiker und -analytiker Wolfgang M. Schmitt, den @R123Robund ich beide gerne mitverfolgen - auch wenn ich längst nicht immer mit ihm übereinstimme, so wie eben in diesem Fall.
  3. Gustav Erichson

    Stammtisch

    Oh, der liegt bei mir als Blu-ray bereit, habe ihn aber noch nicht gesehen. Da bin ich mir aber absolut sicher, dass er großartig. Park Chan-wook ist tatsächlich auch einer meiner Lieblingsregisseure Die Vengeance-Trilogie ist grandios (auch wenn unser Wolle das anders sieht), insbesondere der dritte Teil, "Lady Vengeance". Und "Die Taschendiebin" ist einer meiner unbestrittenen Lieblingsfilme. Selten ein optisch so ästhetisches, grandios erzähltes Meisterwerk mit starken Hauptfiguren gesehen. In diesem Fall hat man verstanden, wie starke weibliche Charaktere geschrieben werden müssen, anders als beim größten Teil des Hollywood-Mainstream.
  4. Gustav Erichson

    Stammtisch

    Oh, ich soll also Richter in einem Streitfall spielen. Na, interessant Also, wenn ich den Film mal gesehen haben werde, komme ich gerne auf euch zurück. Aber ich prognostiziere Folgendes: Wenn der eine sagt, er habe den Film nicht verstanden (nichts gegen dich @RaviRashud, mein Lieber ) und der andere ausführlich über die Metaebene spricht, gehe ich schon mal davon aus, dass genau mein Film sein wird 😍 Bei Bong Joon-ho kann man zudem auch an sich nichts falsch machen.
  5. @R123RobDen habe ich tatsächlich noch nicht gesehen, steht aber auf meiner Liste. Bong Joon-ho ist für mich einer der besten und interessantesten Regisseure. Zum Thema: Endlich bringt mal jemand das Problem auf den Punkt, das ich mit den meisten modernen Filmen habe, vor allem aus dem Blockbuster-Bereich.
  6. Ich habe auch den ersten Teil nie gesehen, aber so wie ich die Filme einschätze, mag das zutreffend sein.
  7. Ich habe schon auf die Analyse von ihm gewartet Der Film an sich interessiert mich ohnehin nicht. Ein Film, der optisch und technisch vielleicht herausragend ist, inhaltlich sonst aber nichts zu bieten hat, kann mir gestohlen bleiben.
  8. Ich schließe mich direkt an. Die ersten beiden Folgen von Star Wars: Obi-Wan Kenobi haben mir gut gefallen. Die Serie ist das erste SW-Projekt seit Längerem, das mal wieder meine Leidenschaft für Star Wars entfachen kann. Ich habe "The Book of Booba Fett" zum Beispiel bisher ausgelassen, wobei ich die Serie jetzt, da ich Disney + wieder abonniert habe, sicherlich auch nachholen werde.
  9. Das dachten etliche nach dem vorherigen Album auch, wahrscheinlich deswegen, weil es zehn Jahre lang auf sich warten ließ. Da weiß man das ja nie bei so einer Band, wie lange sie noch aktiv etwas macht. Aber "Zeit" klingt stellenweise ein bisschen nach einem Abschiedsalbum, ob gewollt oder nicht. Sagen wir mal so, mit dem Album als Abschluss könnte man Rammsteins Diskographie besser stehen lassen als mit dem Vorgänger.
  10. Also, auf 9/10 würde ich bei dem Album keineswegs gehen, eher 7/10. Es ist solide, vor allem ist es wieder deutlich besser als das vorherige, was mir schon viel wert ist. Aber ansonsten sehe ich in "Zeit" keinen großen Überflieger, womit ich damit auch nicht gerechnet hatte. An und für sich kann ich jedem Song etwas abgewinnen (was auf dem Vorgängeralbum noch anders war, da waren, neben sehr viel Durchschnitt, richtiggehend schlechte Songs dabei), aber es ist auch kaum ein Song drauf, wo ich sage: Jawoll, das ist mal wieder so ein richtiger Kracher von Rammstein. Am ehesten tatsächlich noch der Titelsong "Zeit", der ist wirklich sehr gelungen. Rammstein hatten ja schon immer auch ein Händchen für tolle Balladen mit guten Texten, und dieser Song reiht sich problemlos bei "Ohne dich" oder "Roter Sand" ein. Ich bin ansonsten einfach großer Fan der alten Rammstein-Alben bis einschließlich "Liebe ist für alle da", ein meiner Meinung nach sehr unterschätztes Album. "Sehnsucht", "Mutter" oder "Reise, Reise", das sind so meine Favoriten, aber diese grandiosen Zeiten hat die Band halt längst hinter sich.
  11. Ja, absolut! Vielen Dank für die Hinweise auf diese mir noch unbekannten, sich aber sehr interessant lesenden Filme, beide sind vorgemerkt. Gerade "anspruchsvolle und anstrengende Kost. Sehr interpretationsreich und philosophisch" kommt exakt meinen filmischen Vorlieben entgegen 😊
  12. Hallo an alle, die hier regelmäßig mitlesen und kommentieren. Mir geht aktuell ein Thema durch den Kopf, welches hier in letzter Zeit, zumindest indirekt, immer wieder angeklungen ist. Ich möchte, bevor ich mit meinen eigentlichen Ausführungen beginne, vorausschicken: Es ist spät in der Nacht und ich habe... vielleicht... die eine oder andere Substanz im Blut, welche mich dazu veranlassen KÖNNTE, ein solch kontroverses Thema ganz offen anzusprechen. Wir haben ja seit spätestens 2015 hier in Deutschland eine große Zuwanderung an Menschen, die gläubig im Sinne des Islam sind. Das spaltet die Gesellschaft seit 2015 bis heute, und ganz ehrlich, ich verstehe es nicht so ganz und möchte die Gelegenheit nutzen, meine Gedanken dazu hier mitzuteilen und zur offenen (!) Diskussion zu stellen: Was mich so wahnsinnig verwirrt, ist diese (aus meiner Sicht) höchst verrückte Konstellation: Linke oder linksliberal eingestellte Menschen stellen sich schützend vor Menschen, die an den Islam glauben, sie wollen den Islam an sich schützen und verteidigen. Demgegenüber sind Menschen, welche den Islam kritisieren, oftmals dem rechten bis sogar rechtsextremem Spektrum zuzuordnen. Was mich daran so irritiert: Müsste es denn nicht genau umgekehrt sein? Mal im Ernst: Ich gehe keineswegs davon aus, dass jeder Islamgläubige gleich ein religiöser Extremist oder gar Terrorist ist, und mir ist vollkommen klar, dass die "normalen" Vertreter des Islam wahrscheinlich schwerer unter den Extremisten leiden als alle andere. Aber: Wenn man sich die grundlegenden Ideale des Islam ansieht, stellt man fest, dass diese mit linksliberalen Grundwerten keineswegs vereinbar sind: Das Frauenbild, das totalitäre Denken, dass die eigene Sichtweise die einzig wahre ist, und so weiter. Dazu treten höchst konservative Ansichten in allen Bereichen, beispielsweise absolute Gottesfürchtigkeit, wie sie sich am Zwang zum Fasten während des Ramadan verdeutlicht, die eben erwähnte verminderte Stellung der Frau, Vorurteile gegenüber Homosexuellen, etc. Ich selbst sehe mich ja als jemand, der in der politischen Mitte steht, was für mich bedeutet, dass ich weder mit "links" noch mit "rechts" sonderlich viel am Hut habe. Aus dieser Perspektive heraus kann ich beide Denkrichtungen aber differenziert betrachten. So wie es sich für mich darstellt, widerspricht der Islam exakt dem, wofür "Linke" oder "Linksliberale" so stehen: Sie stehen doch angeblich (?) für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, für die Rechte von Homosexuellen, für Meinungsfreiheit, und so weiter. All das sind Werte, welche der Islam ja gerade NICHT teilt. Umgekehrt kommen die "Rechten" auch nicht besser weg: Sie haben tagein, tagaus nichts besseres zu tun als über den Islam zu wettern und zu betonen, wie gefährlich der Islam doch sei. Dabei sind die Grundwerte des Islam, wie ich sie gerade aufgezählt habe, ja gerade rechte Werte. Auch die Rechten sind sehr konservativ, haben Vorbehalte gegen Homosexuelle, denken in traditionellen Geschlechterrollen etc. Wenn ich das alles so zusammenfasse, komme ich zu dem Schluss: Der Islam ist eigentlich eine der rechts-konservativsten Ideologien, die mir so bekannt sind. Er steht den Grundwerten des Linksliberalismus unvereinbar gegenüber. Ja, und trotzdem sind es stets Linksliberale, welche den Islam verteidigen, und es sind Rechte bis Rechtsextreme, welche ihn ablehnen. Dabei entspricht er ja exakt ihrer Denkweise. Kann mir das bitte mal jemand schlüssig erklären? Ich meine die Frage wirklich ganz ergebnisoffen, ich verstehe das schlichtweg nicht und will es aber gerne besser verstehen. Vielleicht noch ein Denkanstoß zu dem Thema: Kein geringerer als Adolf Hitler selbst hat den Islam hoch geschätzt und bewundert. Und warum tat er das? Nun, exakt deswegen, weil der Islam genau seiner eigenen totalitären Denkweise entsprach. Sollte uns das nicht zu denken geben? Und sollten wir vor diesem Hintergrund nicht den kuriosen Umstand hinterfragen, dass die Verteidiger des Islam aus dem linken Lager kommen und Islamophobie und regelrechter Hass auf den Islam aber Sache des rechten bis rechtsextremen Lagers ist?
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