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Gustav Erichson

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  1. Like
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von hinge erhalten in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Alles gut  Ich konnte bzw. kann deine grundlegende Intention schon verstehen und bin da auch ganz bei dir, was die Firma an sich betrifft und das, was sie verkauft. Das sollte in der Tat nicht unterstützt werden.
     
    "Rechtes Gedankengut" ist tatsächlich eine Mainstreambezeichnung, wie du so schön sagst, und daran hatte ich mich einfach gestört, weil ich es als ungemein wichtig erachte, auf allen Seiten des politischen Spektrums den Unterschied zwischen gemäßigt/demokratisch und extremistisch zu beachten. Das ist etwas, das leider oft untergeht, und das machen Schlagwörter wie "rechtes Gedankengut" oder überhaupt "gegen rechts", das sich viele ja auf die Fahne schreiben, eben nicht besser. Dabei würde ich mich im Übrigen selbst gar nicht als rechts bezeichnen, eher als politisch mittig orientiert mit konservativen Anstrichen - wobei ich bei vielen Themen wiederum auch sehr liberale Ansichten habe. Ich bin ein seltsames Hybridwesen  Aber genau aus dieser Position heraus kann ich sowohl "links" als auch "rechts" als grobe politische Orientierungen eben nüchtern betrachten. Ich würde mich mit keiner von beiden identifizieren, sehe bei beiden auch viele Aspekte kritisch, entdecke sowohl hier als auch dort aber auch gute und sinnvolle Ansätze. Nur bei Extremismus hört es auf, das ist ganz klar. Das vielleicht nochmal zur Erläuterung, warum ich so "getriggert" reagiert habe. Aber es war ein Missverständnis und das haben wir ja geklärt. 
     
    Und nochmal hierzu:
     
     
    Sehr schön auf den Punkt gebracht, kann ich zu 100% so unterschreiben.
  2. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von u-turn123 erhalten in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Es ist immer das Gleiche 🙄 Warum von rechtem Gedankengut und nicht von rechtsextremem? Dann wiederhole ich halt auch hier mal meinen kleinen Grundkurs, den ich leider immer wieder abhalten muss: Rechtes Gedankengut gehört, wie linkes auch, zum demokratischen Spektrum, im Unterschied zu den Extremen beider Richtungen. die Distanzierung von rechtem sowie von linkem Gedankengut zu fordern, ist damit zutiefst antidemokratisch. Jetzt würde ICH mich als Nutzer dieser Community natürlich darüber freuen, wenn sie einem Antidemokraten, der sich selbst als solcher zu erkennen gibt, keine Plattform böte.
  3. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von Roxas1997 erhalten in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Alles gut  Ich konnte bzw. kann deine grundlegende Intention schon verstehen und bin da auch ganz bei dir, was die Firma an sich betrifft und das, was sie verkauft. Das sollte in der Tat nicht unterstützt werden.
     
    "Rechtes Gedankengut" ist tatsächlich eine Mainstreambezeichnung, wie du so schön sagst, und daran hatte ich mich einfach gestört, weil ich es als ungemein wichtig erachte, auf allen Seiten des politischen Spektrums den Unterschied zwischen gemäßigt/demokratisch und extremistisch zu beachten. Das ist etwas, das leider oft untergeht, und das machen Schlagwörter wie "rechtes Gedankengut" oder überhaupt "gegen rechts", das sich viele ja auf die Fahne schreiben, eben nicht besser. Dabei würde ich mich im Übrigen selbst gar nicht als rechts bezeichnen, eher als politisch mittig orientiert mit konservativen Anstrichen - wobei ich bei vielen Themen wiederum auch sehr liberale Ansichten habe. Ich bin ein seltsames Hybridwesen  Aber genau aus dieser Position heraus kann ich sowohl "links" als auch "rechts" als grobe politische Orientierungen eben nüchtern betrachten. Ich würde mich mit keiner von beiden identifizieren, sehe bei beiden auch viele Aspekte kritisch, entdecke sowohl hier als auch dort aber auch gute und sinnvolle Ansätze. Nur bei Extremismus hört es auf, das ist ganz klar. Das vielleicht nochmal zur Erläuterung, warum ich so "getriggert" reagiert habe. Aber es war ein Missverständnis und das haben wir ja geklärt. 
     
    Und nochmal hierzu:
     
     
    Sehr schön auf den Punkt gebracht, kann ich zu 100% so unterschreiben.
  4. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Starfey_ in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Schade das das 10.000+ Jahre alte Swastika Symbol so mißbraucht wurde, dabei steckt hinter dem Kreuz so viel mehr. Diese Verbindung wird man wohl nie mehr trennen können. 
  5. Like
    Gustav Erichson reagierte auf hinge in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Du hast recht. Ich habe die Mainstreambezeichnung 'rechtes Gedankengut' genutzt und tatsächlich wäre 'Rechtsextremisten' passender gewesen. Deine Argumentation dazu ist stimmig.
    Pardon dafür.
     
    Eine 'rechte', 'konservative' oder was auch immer für eine Meinung zu haben ist kein Verbrechen, so lange man versucht seine politischen Ziele auf dem demokratischen Wege zu erreichen. Und am Ende nicht die Demokratie abschaffen will. Und dabei nicht menschenverachtend wird/ist.
     
    Mir geht es ja letztendlich um diese besagte Firma, die unter anderem verbotene Symbole verkauft. Symbole, die eine nie dagewesene Menschverachtende Politik darstellen und deren Leid wir uns in unserer Generation mit Sicherheit nicht vorstellen können - außer wir haben vielleicht das Glück noch einem Zeitzeugen zu begegnen.
  6. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von Starfey_ erhalten in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Es ist immer das Gleiche 🙄 Warum von rechtem Gedankengut und nicht von rechtsextremem? Dann wiederhole ich halt auch hier mal meinen kleinen Grundkurs, den ich leider immer wieder abhalten muss: Rechtes Gedankengut gehört, wie linkes auch, zum demokratischen Spektrum, im Unterschied zu den Extremen beider Richtungen. die Distanzierung von rechtem sowie von linkem Gedankengut zu fordern, ist damit zutiefst antidemokratisch. Jetzt würde ICH mich als Nutzer dieser Community natürlich darüber freuen, wenn sie einem Antidemokraten, der sich selbst als solcher zu erkennen gibt, keine Plattform böte.
  7. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von Roxas1997 erhalten in Werbung, die KackNazi-Klamotten bewirbt   
    Es ist immer das Gleiche 🙄 Warum von rechtem Gedankengut und nicht von rechtsextremem? Dann wiederhole ich halt auch hier mal meinen kleinen Grundkurs, den ich leider immer wieder abhalten muss: Rechtes Gedankengut gehört, wie linkes auch, zum demokratischen Spektrum, im Unterschied zu den Extremen beider Richtungen. die Distanzierung von rechtem sowie von linkem Gedankengut zu fordern, ist damit zutiefst antidemokratisch. Jetzt würde ICH mich als Nutzer dieser Community natürlich darüber freuen, wenn sie einem Antidemokraten, der sich selbst als solcher zu erkennen gibt, keine Plattform böte.
  8. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf _Raschi_ in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Den fünften Teil hatte ich früher beim Kumpel gern gespielt gehabt, daraufhin sah ich im Store die 1.000+ Addons. 
     
    Nach deinem Beitrag hatte ich Google gefragt, wie viele Addons es im 6. Teil gibt, und dort stand das mit den 670€ 😱
  9. Haha
    Gustav Erichson reagierte auf _Raschi_ in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Das gute an der DOA Reihe ist ja, dass es immer noch was zu kaufen gibt, wenn man mit dem gebotenen nicht mehr zufrieden ist. 
    Du brauchst nur noch weitere 670€, dann ist das Spiel auch schon komplett
     
    Ansonsten kann ich dir auch Teil 5 mit seinen 1.000+ Addons empfehlen, diese aber alle einzeln im Store anzuklicken und zu laden könnte schon ein paar Tage / Wochen dauern... 🙈
  10. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von R123Rob erhalten in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Habe ich noch nichts davon gesehen, aber Lars von Trier steht schon auf meiner Liste  
     
     
    Klar, kann man so sehen. Ich habe da mittlerweile einfach eine andere Sicht auf das Medium Film und finde es (nicht persönlich nehmen) sogar schrecklich, wenn Filme einfach nur als Unterhaltungsmittel angesehen werden. Um einen Einblick in meine Sichtweise zu gewähren (eines meiner liebsten Gesprächsthemen im Allgemeinen, daher kann es sein, dass ich im Folgenden etwas weiter aushole): Filme und richtige Filmkunst, das kann und sollte so viel mehr sein - für mich steht bei einem Film die kritische Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema im Vordergrund, dass der Film einen Beitrag bzw. Kommentar (der dann natürlich sinnvoll und ansprechend aufbereitet sein muss) zu einem Thema politischer, gesellschaftlicher, sozialer, psychologischer oder zwischenmenschlicher Art tätigt. Hierfür kann man dieses Medium wunderbar nutzen und dann kommt es für mich eben drauf an, was der Film, abstrahiert von seiner eigenen Erzählebene, über die Realität, über Themen aus der Realität aussagt.
     
    Eines der besten Beispiele genau hierfür ist "Inglorious Basterds", für mich einer der besten Filme von Quentin Tarantino. Bei Tarantino, einem bekennenden Filmliebhaber und Cineasten, schwingt die Auseinandersetzung mit dem Medium Film im Grunde immer mit - aber bei keinem Film ist dies so stark zu spüren wie bei "Inglorious Basterds". Man könnte es sich hier einfach machen und sagen, dass der Film von einer speziellen US-Soldatengruppe im Zweiten Weltkrieg handelt (eben die titelgebenden Inglorious Basterds), und oberflächlich betrachtet ist das auch so. Aber darüber hinaus ist es vor allem ein Film ÜBER das Medium Film und über das Kino an sich und ein Plädoyer dafür, die Möglichkeiten dieses Mediums voll auszunutzen. Dass
    , ist eine hervorragende Metapher für die Wirkmächtigkeit dieses Mediums, Tarantino sagt uns, dass sogar schwere Katastrophen verhindert werden könnten, wenn man das Kino und das Medium Film nicht nur zur Unterhaltung, sondern vor allem auch für aufklärerische Zwecke nutzen würde.
     
    Bedeutsamkeit und Unterhaltung schließen sich im Übrigen nicht zwangsläufig einander aus. Nehmen wir einen Film wie "Tenet" von Christopher Nolan. Der Film ist in höchstem Maße unterhaltsam, er bietet einige der besten (und: handgemachte! Mittlerweile ja leider eine Seltenheit) Actionsequenzen, die das Kino in den letzten Jahren offeriert hat. Gleichzeitig ist er aber auch intelligent (auch wenn das gerade bei diesem Film gerne bestritten wird, oft genug, um das eigene Unvermögen, den Film zu verstehen, auf ihn zurück zu projizieren) und regt zu tiefgreifenden Diskussionen an - nicht nur über die Zeitreisethematik an sich, der Film ist vielschichtig zu sehen. Oft wird er als Kommentar zum Klimawandel verstanden: Die Zukunft, die durch die Unachtsamkeit in Bezug auf das Klima in der Gegenwart geschädigt ist, möchte sich rächen. Das ist zweifellos eine naheliegende Interpretation, ich persönlich würde "Tenet" und seine Aussageabsicht aber noch weiter abstrahieren. Nach meiner Lesart ist die Kernaussage des Films, dass sich Gegenwart und Zukunft einander bedingen, weil die Zukunft aus der Gegenwart heraus entsteht, in der Gegenwart ja geformt wird. Entsprechend ist es wichtig, die Gegenwart dazu zu nutzen, richtige und bedeutende Entscheidungen für die Zukunft zu treffen - unterlässt man dies, wird diese Zukunft, die man in der Gegenwart entstehen lässt, ordentliche Probleme bereiten (was im Film durch die Metaphorik, dass die Zukunft der Gegenwart den Krieg erklärt hat, veranschaulicht wird). Dieses Grundprinzip lässt sich auf alles Mögliche übertragen, natürlich auf globale Probleme wie den Klimawandel, aber auch auf ganz persönliche Entscheidungen die eigene Lebensführung betreffend.
     
    Ich gehe an Filme mittlerweile mit einem anderen Blick heran, das wirklich Gehaltvolle an der Beschäftigung mit einem Film ist es für mich, sozusagen "outside the box" zu denken. Natürlich muss die Form dabei stimmen, ein Film sollte ästhetisch und kunstvoll gestaltet sein und vor allem darf er seine Message(s) nicht einfach hinklatschen oder mit dem Holzhammer eintrichtern. Genau aus diesen Gründen schätze ich die Filme von Regisseuren wie Quentin Tarantino, Nicolas Winding Refn, Christopher Nolan oder, wenn es was Südkoreanisches sein soll, Bong Joon-ho oder Kim Jee-woon (und ich liebe das südkoreanische Kino mittlerweile. Sicher gibt es dort auch Schund, aber wenn man an den richtigen Adressen ist, merkt man, dass die Südkoreaner die Filmkunst auf ein neues Niveau heben und sie vollends verstehen). Das sind aber nur Beispiele, es gibt da viele mehr. Aber die genannten Regisseure legen ihre Filme genau so an, wie ich es zuvor beschrieben habe. 
     
    Ich kann es im Übrigen schon verstehen, wenn man sich von einem Film auch einfach mal "nur" unterhalten und berieseln lassen will. Ich war auch mal so  Und freilich habe ich auch meine Guilty Pleasures. Doch alles in allem vergleiche ich meine Auseinandersetzung mit einem Film ein wenig mit einer Gedichtanalyse und -interpretation, wie man sie vom Deutschunterricht her kennt. Während meine Klassenkameraden hierbei immer die Nase rümpften, habe ich es geliebt, Gedichte zu analysieren und zu interpretieren und herauszuarbeiten, was der tiefere Sinn ist, was der Verfasser damit sagen wollte, nicht zuletzt auch vor dem historischen, gesellschaftlichen, politischen etc. Kontext, in dem das Gedicht entstand. Und so ähnlich wie ich früher Gedichte interpretiert habe, gehe ich auch bei Filmen vor. Auch Filme, zumindest intelligente, nutzen Metaphern und vor allem Bildsprache. Sich einem Film so zu nähern und herauszuarbeiten, worauf er mit dieser und jener Szene verweist, was dieses und jenes Bild oder Element zum Ausdruck bringen möchte (und dazu darf es dem Zuschauer eben nicht fingerdick auf das Brot geschmiert werden), das gibt mir viel mehr und ist für mich viel erfüllender als zwei Stunden lang gedankenlos irgendeinem oberflächlichen Unterhaltungsfilm zu folgen.
  11. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von R123Rob erhalten in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich gehe nicht davon aus, dass Tarantino mit dem Film sagen möchte, dass das Kino bzw. der Film als Medium die Leute zwangsläufig zum Umdenken und/oder Handeln bringt. Vielmehr geht es ihm mit dem Film, wie gesagt nach meiner Lesart (dazu gleich mehr), darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich damit verbinden würden. Dass Menschen trotz kritischer und wichtiger Filme zu bedeutsamen Themen nichts verändern, lässt sich dann wiederum als gesellschaftliche Kritik betrachten.
     
    Und auch in Bezugnahme auf das, was du über den Film "11:14" geschrieben hast (kenne ich übrigens nicht, vielleicht sehe ich ihn mir mal an, interessant klingt er jedenfalls): Ich finde es gar nicht so entscheidend, was der Regisseur oder Drehbuchautor (falls es sich nicht um die gleiche Person handelt) mit dem Film aussagen wollte. Natürlich ist eine Analyse und Interpretation stets etwas Individuelles, aber genau darauf kommt es aus meiner Sicht an, was man für sich aus dem Werk mitnimmt - entscheidend ist nicht, ob eine Interpretation richtig oder falsch ist (wer sollte das auch entscheiden?), sondern entscheidend ist, dass die Interpretation möglich ist. Ich weiß auch nicht, ob meine oben geschilderte Interpretation von "Inglorious Basterds" in dem Sinn jetzt "stimmt", dass Tarantino genau das damit sagen wollte - wollte er vielleicht ja gar nicht. Aber der Film lässt sich so verstehen. Es gibt ja in den meisten Fällen auch nicht die eine mögliche Interpretation, im Gegenteil lebt Kunst aus meiner Sicht ja gerade von dieser Ambiguität.
     
    Oft erlebe ich es bei Diskussionen über die Bedeutung oder Aussageabsicht von Filmen oder auch z.B. der Story eines Videospiels dann auch, dass das Argument kommt: "Also solche Gedanken wie du jetzt gerade hat sich der Regisseur/haben sich die Entwickler da bestimmt nicht drüber gemacht". Das finde ich aber abwegig und nicht zielführen, da dies erstens eine Vermutung ist, die man aber nicht beweisen kann und zweitens den Verantwortlichen, nennen wir sie etwas allgemein einmal den Kunstschaffenden, die Fähigkeit oder Intention abspricht, mit dem Werk, um das es geht, tiefsinnige und komplexe Gedanken und Aussageabsichten zu verbinden. Und das ist dann schon sehr vermessen. Ganz davon abgesehen zählt es für mich wie gesagt auch nicht in erster Linie, was der Regisseur (um der Einfachheit halber beim Film zu bleiben) persönlich jetzt genau damit sagen wollte. Entscheidend ist, dass er ein Werk geschaffen hat, dass mehrere Deutungen zulässt, und als guter Regisseur, der seine Kunst versteht, ist ihm dann auch bewusst, dass seine Aussageabsicht nicht der einzige Weg ist, den Film zu betrachten. Ich persönlich ziehe es daher auch vor, wenn Regisseure, wenn man sie in Interviews nach der Aussageabsicht eines Films fragt, dies unkommentiert lassen bzw. darauf verweisen, dass der Zuschauer seine eigenen Schlüsse daraus ziehen sollte. Denn genau dafür sollte die Kunst ja offen sein.
     
    Ein gutes Beispiel fällt mir hierzu gerade ein: Der japanische Film "Battle Royale" aus dem Jahr 2000. Ich mag den Film sehr, trotz seiner vor allem handwerklichen Schwächen, die er durchaus hat. Was mir daran so gefällt, ist das gezeigte und erarbeitete breite Spektrum an verschiedenen Arten, wie Menschen auf Extremsituationen, von denen sie überfordert sind, reagieren können. Hier zeigt der Film ein sehr differenziertes Bild, das von Menschen, die sich der Situation gar nicht stellen wollen und den Freitod wählen, bis hin zu solchen reicht, die die Situation sofort ausnutzen, um persönliche Rivalitäten zu klären. Dazwischen gibt es dann auch noch so einiges. Der Film, das wurde auch in Reviews immer wieder angesprochen, hat bestimmt auch eine politische Aussageabsicht. Diese lese ich persönlich aber weniger stark heraus, sondern für mich sind die sozialkritischen und zwischenmenschlichen Aspekte, die er beleuchtet, das Entscheidendere. Hier kommt es auch wieder auf die Interessenlage und auch die Kenntnisse des Betrachters an: Generell interessieren mich soziale, psychologische oder zwischenmenschliche Themen einfach stärker als politische, entsprechend sehe ich dies in einem Film wie diesem dann auch stärker im Vordergrund als ein politisches Statement, auch wenn es vielleicht sogar das ist, was dem Regisseur selbst (in diesem Fall Kinji Fukasaku) mehr am Herzen lag.
     
  12. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von Roxas1997 erhalten in The Last of Us - Üppiges Budget: Pro Episode soll ein achtstelliger Betrag zur Verfügung stehen + Dreharbeiten starten diesen Monat   
    Da hast du im Grunde vollkommen Recht und ich habe auch keine all zu hohen Erwartungen dahingehend, dass die Handlung detailgetreu nacherzählt wird. Ich schrieb weiter unten ja, dass dies bei der Adaption in Form einer Serie kaum möglich ist, insofern bin ich da auch ganz offen für Abwandlungen und Ergänzungen, die schon alleine der Erzählweise des Mediums (in diesem Fall also Serie) geschuldet sind. Mir ging es nur um den Hauptcast und da finde ich es schon legitim, sich Darsteller zu wünschen, die den Spielecharakteren möglichst ähnlich sehen. Das hat dann ja mit dem abgeänderten Handlungsverlauf nichts zu tun.
     
     
    Das würde ich in der Tat sehr begrüßen. Bill ist meiner Ansicht nach einer der wenigen Schwachpunkte im Spiel. Der Charakter bleibt recht blass und uninteressant, er ist so kurz dabei, man lernt ihn kaum kennen und das war es dann auch schon. Das hatte mich beim ersten Spielen auch etwas enttäuscht, da das Spiel ja für seine tollen Charakterzeichnungen bekannt ist und ich erwartet hatte, dass das auch auf die Nebencharaktere zutreffen würde. Ähnlich ist es dann eigentlich auch mit den Brüdern Henry und Sam, wobei man daraus mehr gemacht hat und das Ende ihres Handlungsstrangs einen deutlich größeren Impact hatte.
  13. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf orbit1 in Stammtisch   
    Ich glaube Klima und Kanzleramt sind den Menschen da im Flutgebiet gerade ziemlich schnurz! Die sollen paar Milliarden unbürokratisch locker machen, damit das mal losgeht dort, für jeden anderen Rotz ist ja auch Geld da! 
  14. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Starfey_ in Stammtisch   
    Ich weiß nicht mehr wen von diesen ganzen Idioten da oben ich mittlerweile mehr verabscheue. 
  15. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Neodamus in Der Gaming-Sammelthread - Der Stammtisch für unser liebstes Hobby   
    Habe Mass Effect Legendary Edition und Watch Dogs Legion nebeneinander in der Bibliothek und man könnte meinen, die Spiele wären verwandt, weil sie quasi einen nahtlosen Übergang vom Hintergrund im Thumbnail haben. 😄😬🤯
     

  16. Haha
    Gustav Erichson reagierte auf Swami in Der Gaming-Sammelthread - Der Stammtisch für unser liebstes Hobby   
    @Neodamus
     
    Das Rote sieht aus wie ein "L". Wenn man die richtigen Spiele nebeneinander setzt, kommt bestimmt ein Lösungswort raus. Wenn ich du wäre, würde ich jetzt alle Spiele mit blaurotem Thumbnail kaufen und ausprobieren.
  17. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Mr_Aufziehvogel in The Last of Us - Üppiges Budget: Pro Episode soll ein achtstelliger Betrag zur Verfügung stehen + Dreharbeiten starten diesen Monat   
    Das ist der Erwartungs-Fehler, den viele machen. Zu erwarten, dass ein Film bzw. die Serie das Spiel so genau wie möglich kopieren soll. Da soll die gleiche Stimmung eingefangen werden, die gleichen Settings, die Handlung soll gleich sein und die Schauspieler sollen so ausgewählt werden, dass die den Game-Charakteren möglichst nahe kommen.
     
    Aber das funktioniert so nicht. Ich betrachte den Film als eine eigene Interpretation der Handlung. Das beste Beispiel ist eigentlich das Theater. Hier gibt es unzählige Adaptionen der immer gleichen Vorlagen. Romeo & Julia, Faust oder Hamlet. Und oftmals unterscheiden sich dieses Adaptionen sehr stark voneinander. Mal werden andere Elemente sehr stark betont und andere komplett wegeglassen. Die Stimmung ist ganz anders und die Handlung kann auch anders verlaufen.
     
    Wenn es um Spieleverfilmungen geht, erwarten immer alle, dass die Vorlage so stark wie möglich kopiert wird. Das halte ich für engstirnig und sorgt ziemlich sicher dafür, dass man enttäuscht wird. Spiele und Filme/Serien funktionieren nunmal sehr unterschiedlich.
     
     
    Also allem anschein nach, wird in der Serie die Hintergrundgschichte um Bill und seinem Freund viel ausgiebiger erzählt. Dafür wurden nämlich schon früh Schauspieler gecastet. Im Spiel ist Bill eine eher kleine Nebenfigur und seinen Freund lernt man gar nicht kennen, da er da schon Suizid begangen hatte.
     
    Ich kann mir auch vorstellen, dass Ellies Vorgeschichte mehr erzählt wird. Hierzu gab es ja auch schon die Comicreihe "The Last of Us: American Dreams", die übrigens sehr gelungen ist:
     
    https://www.amazon.de/Last-Us-American-Dreams-Prequel-Comic/dp/3864252032
     
    Auch kann ich mir gut vorstellen, dass mehr über Joels Charakteristika und Vorgeschichte gezeigt wird. Neil Druckman wollte ja immer zeigen, dass Joel kein guter Mensch ist. Vielleicht wird das in der Serie mehr Gewicht bekommmen.
  18. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Andy (Raptor__MUC) in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Ein Wort: HOLLYWOOD 😉
  19. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Mr_Aufziehvogel in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Die ganze Szene ergibt überhaupt keinen Sinn. Die Fahren fünf Minuten lang mit über 300 km/h auf einer geraden Straße.
     
    Laut Adam Ries haben die in der Zeit also mindestens 25 Kilometer zurückgelegt. Ein verdammt langer Weg also. 
     
    - Wo zur Hölle gibt es eine so abnorm lange gerade Straße in einer Großstadt?
     
    - Wo ist eigentlich der Gegenverkehr?
     
    - Die meiste Zeit sieht man die ganze Wegstrecke über, wie Zuschauer und getunte Autos am Straßenrand spalier stehen und das Rennen beobachten. Das müssen ja tausende Menschen sein, die über Kilometer verteilt am Straßenrand rumstehen und darauf warten, ihre Lieblingsfahrer anfeuern zu dürfen. Da wird das "geheime" illegale Untergrund-Autorennen schnell zum regionalen Großereignis.
     
    - Dass die Polizei dabei nicht davon erfährt, ist auch quatsch. Da bräuchte man mit Paul Walker auch keinen verdeckten Ermittler, der sich extra da einschleußt. 
     
    - Obwohl die Fahrer am Ende diese lange Strecke zurückgelegt haben, wirkt es so, als wären die kaum um die Ecke gefahren. Die gleichen Zuschauer, die an der Startlinie rumstanden, kommen am Ende zu den Autos gelaufen! Gelaufen!!! Und sind fast augenblicklich da. Sind wahrscheinlich alle hinteleportiert.
     
  20. Danke
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von wolverine erhalten in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich gehe nicht davon aus, dass Tarantino mit dem Film sagen möchte, dass das Kino bzw. der Film als Medium die Leute zwangsläufig zum Umdenken und/oder Handeln bringt. Vielmehr geht es ihm mit dem Film, wie gesagt nach meiner Lesart (dazu gleich mehr), darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich damit verbinden würden. Dass Menschen trotz kritischer und wichtiger Filme zu bedeutsamen Themen nichts verändern, lässt sich dann wiederum als gesellschaftliche Kritik betrachten.
     
    Und auch in Bezugnahme auf das, was du über den Film "11:14" geschrieben hast (kenne ich übrigens nicht, vielleicht sehe ich ihn mir mal an, interessant klingt er jedenfalls): Ich finde es gar nicht so entscheidend, was der Regisseur oder Drehbuchautor (falls es sich nicht um die gleiche Person handelt) mit dem Film aussagen wollte. Natürlich ist eine Analyse und Interpretation stets etwas Individuelles, aber genau darauf kommt es aus meiner Sicht an, was man für sich aus dem Werk mitnimmt - entscheidend ist nicht, ob eine Interpretation richtig oder falsch ist (wer sollte das auch entscheiden?), sondern entscheidend ist, dass die Interpretation möglich ist. Ich weiß auch nicht, ob meine oben geschilderte Interpretation von "Inglorious Basterds" in dem Sinn jetzt "stimmt", dass Tarantino genau das damit sagen wollte - wollte er vielleicht ja gar nicht. Aber der Film lässt sich so verstehen. Es gibt ja in den meisten Fällen auch nicht die eine mögliche Interpretation, im Gegenteil lebt Kunst aus meiner Sicht ja gerade von dieser Ambiguität.
     
    Oft erlebe ich es bei Diskussionen über die Bedeutung oder Aussageabsicht von Filmen oder auch z.B. der Story eines Videospiels dann auch, dass das Argument kommt: "Also solche Gedanken wie du jetzt gerade hat sich der Regisseur/haben sich die Entwickler da bestimmt nicht drüber gemacht". Das finde ich aber abwegig und nicht zielführen, da dies erstens eine Vermutung ist, die man aber nicht beweisen kann und zweitens den Verantwortlichen, nennen wir sie etwas allgemein einmal den Kunstschaffenden, die Fähigkeit oder Intention abspricht, mit dem Werk, um das es geht, tiefsinnige und komplexe Gedanken und Aussageabsichten zu verbinden. Und das ist dann schon sehr vermessen. Ganz davon abgesehen zählt es für mich wie gesagt auch nicht in erster Linie, was der Regisseur (um der Einfachheit halber beim Film zu bleiben) persönlich jetzt genau damit sagen wollte. Entscheidend ist, dass er ein Werk geschaffen hat, dass mehrere Deutungen zulässt, und als guter Regisseur, der seine Kunst versteht, ist ihm dann auch bewusst, dass seine Aussageabsicht nicht der einzige Weg ist, den Film zu betrachten. Ich persönlich ziehe es daher auch vor, wenn Regisseure, wenn man sie in Interviews nach der Aussageabsicht eines Films fragt, dies unkommentiert lassen bzw. darauf verweisen, dass der Zuschauer seine eigenen Schlüsse daraus ziehen sollte. Denn genau dafür sollte die Kunst ja offen sein.
     
    Ein gutes Beispiel fällt mir hierzu gerade ein: Der japanische Film "Battle Royale" aus dem Jahr 2000. Ich mag den Film sehr, trotz seiner vor allem handwerklichen Schwächen, die er durchaus hat. Was mir daran so gefällt, ist das gezeigte und erarbeitete breite Spektrum an verschiedenen Arten, wie Menschen auf Extremsituationen, von denen sie überfordert sind, reagieren können. Hier zeigt der Film ein sehr differenziertes Bild, das von Menschen, die sich der Situation gar nicht stellen wollen und den Freitod wählen, bis hin zu solchen reicht, die die Situation sofort ausnutzen, um persönliche Rivalitäten zu klären. Dazwischen gibt es dann auch noch so einiges. Der Film, das wurde auch in Reviews immer wieder angesprochen, hat bestimmt auch eine politische Aussageabsicht. Diese lese ich persönlich aber weniger stark heraus, sondern für mich sind die sozialkritischen und zwischenmenschlichen Aspekte, die er beleuchtet, das Entscheidendere. Hier kommt es auch wieder auf die Interessenlage und auch die Kenntnisse des Betrachters an: Generell interessieren mich soziale, psychologische oder zwischenmenschliche Themen einfach stärker als politische, entsprechend sehe ich dies in einem Film wie diesem dann auch stärker im Vordergrund als ein politisches Statement, auch wenn es vielleicht sogar das ist, was dem Regisseur selbst (in diesem Fall Kinji Fukasaku) mehr am Herzen lag.
     
  21. Like
    Gustav Erichson hat eine Reaktion von Roxas1997 erhalten in The Last of Us - Üppiges Budget: Pro Episode soll ein achtstelliger Betrag zur Verfügung stehen + Dreharbeiten starten diesen Monat   
    Was den Cast angeht: Ich finde die beiden Hauptdarsteller noch immer unpassend. Beide sind gut, das will ich gar nicht in Frage stellen, aber ich sehe weder Bella Ramsey als Ellie und schon gar nicht Pedro Pascal als Joel. Meine absolute Wunschbesetzung für Joel wäre Hugh Jackman gewesen, an ihn musste ich bereits denken, als ich das erste Mal Szenen aus TLOU 1 gesehen habe. Möglicherweise ist er aber auch schon etwas zu alt für die Rolle (und vermutlich zu teuer).
     
    Alternativ, um gänzlich unbekannten Darstellern eine Chance zu geben, hätte man sich auch zumindest anfragend einmal an den Cast dieses viel beachteten und sehr gelungenen TLOU-Fanfilms wenden können:
     
     
    Sowohl Ellie als auch Joel sind hier so hervorragend getroffen, wesentlich besser jedenfalls als durch Bella Ramsey und Pedro Pascal.
     
    Ich blicke der Serie insgesamt gespannt entgegen, erwarte mir aber gar nicht so viel davon. Es kann großartig werden, es kann auch völlig in die Hose gehen. Im ersten Fall freue ich mich, im zweiten Fall ist es dann auch nicht so tragisch - wir haben ja das Original in Form des Spiels bzw. der Spiele, das wird immer gut genug sein  
  22. Danke
  23. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf Roxas1997 in The Last of Us - Üppiges Budget: Pro Episode soll ein achtstelliger Betrag zur Verfügung stehen + Dreharbeiten starten diesen Monat   
    Sicher nicht. Zumindest nicht im Abonnement.
     
    Netflix fällt somit komplett weg. Bei Amazon wirst du die Serie halt ganz regulär kaufen oder leihen können - aber auch erst dann, wenn HBO es zulässt. Bei Game of Thrones war es aber tatsächlich nur einen Abend später hierzulande.
  24. Like
    Gustav Erichson reagierte auf Tekks23 in The Last of Us - Üppiges Budget: Pro Episode soll ein achtstelliger Betrag zur Verfügung stehen + Dreharbeiten starten diesen Monat   
    Also am geld wird es dann sicher nicht scheitern, schauspieler sind auch sympathisch dann hoffen wir auf ein gutes drehbuch aber da neil dabei ist, ist eigentlich ein gutes zeichen. Ich freu mich drauf.
  25. Danke
    Gustav Erichson reagierte auf wolverine in Der Serien und Filme - Sammelthread   
    Auf Südkorea lass ich seit über einem viertel Jahrhundert auch nix mehr kommen, da kommen saugeile Sachen her... Und nein, ich meine nicht Train to Busan, sondern auch eher andere Filme. 
     
    Bei Inglorious Basterds werden wir allerdings zu keinem Konsens finden. Schon gar nicht, was Tarantino deiner Meinung nach damit sagen wollte... siehe Chaplins Großer Diktator und als Gegenteil eben die Nazi-Propagandasachen wie "Jud Süß", "Der ewige Jude" oder "Triumph des Willens". Das Medium Film selbst reicht nicht aus, um die Leute zu belehren. 
    Oder seit wie vielen Jahrzehnten gibt es Dokus über den Klimawandel? Ändert sich dadurch wirklich was? Nö, da es nicht das Mittel ist, um so Umbrüche einzuleiten. 
    Ich hab es glaub schon mal erwähnt, aber wenn du möchtest kann ich dir Rambo 3 zu einem Arthousefilm umdichten... das ist einfach zu individuell, um das Mittel als Aufklärungsmedium zu sehen, welches immer die richtigen Schlüsse zulässt. 
     
    Es bleibt dabei, man interpretiert das rein, was man selbst reininterpretieren möchte. Krasses Beispiel?
    Kennst du den Film "11:14"? --> https://www.imdb.com/title/tt0331811/?ref_=fn_al_tt_1
    Müsste nach deiner Beschreibung, was du an Filmen magst, eigentlich genau dein Ding sein... 
    Interpretier den mal und dann lies dir mal durch, was der Regisseur damit aussagen wollte... Mir kann kein Mensch erzählen, der nicht mindestens der Bruder des Regisseurs ist, dass er das in diesem Film erkannt hat. Ich habe sie Special Edition auf DVD, da war eine vom Regisseur selbst verfasste Deutung seines Werkes dabei.... heilige.... 
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